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    <title>Australien 2005/2006</title>
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    <title>Australien 2005/2006</title>
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    <title>Abschlussbericht</title>
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    <description>Hallo liebe Leute in Nah und Fern,&lt;br /&gt;
Nun ist es schon ein Jahr her als Ihr meinen ersten Reisebericht aus Australien gelesen habt und ich denke es ist Zeit endlich meinen letzten Bericht von diesem überaus spannenden, eindrucksvollem, lustigem, zeitweise hartem, interessanten, lehrreichen und manchmal traurigem Jahr zu verfassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was war seit dem Tauchkurs in Bundaberg geschehen?&lt;br /&gt;
Die Wege von Lida, Björn und mir trennten sich, da die Beiden weiter nordwert nach Cairns fuhren und ich zurück in dieses verschlafene Nest Gayndah. Warum Gayndah? Naja ganz einfach, weil ich nicht rechnen konnte. Folgendermaßen, wenn man während seines Australienaufenthaltes (WHV) min. 3 Monate in der Landwirtschaft oder vergleichbarem arbeitet, kann man gleich oder später einen Antrag auf ein weiteres Work and Holiday Visa stellen, welcher in der Regel auch genehmigt wird. Ich stellte in Bundaberg fest, dass ich mich um 7 Tage verrechnet hatte. Mathe 6  setzen! Da ich die Chance eines zweiten Visums nicht verstreichen lassen wollte, fuhr ich widerstrebend nach Gayndah zurück um für 8 Tage noch Mandarinen zu ernten. Ich kann euch sagen, motivationstechnisch war ich voll am Ende.&lt;br /&gt;
Als wir nach Bundaberg zum Tauchen gefahren sind, hatte ich mit der Arbeitswelt in AU abgeschlossen. Nie wieder stupide, langweilige Arbeit, nie wieder Früchte ernten, nie wieder Gayndah. Und dann das. Als ich das Ortseingangsschild und die einzige Kreuzung mit ihren zwei Pubs passierte, dachte ich ich komme aus dem Urlaub nach Hause zurück. Schrecklich! Ich hatte mir eine persönliche Deadline gesetzt, an der ich, komme was wolle auf jeden Fall diesen Ort verlassen und Richtung Sydney fahren werde  der 12.07.2006.&lt;br /&gt;
Nach einer Stunde suchen hatte ich einen Job als Mandarinenpflücker gefunden. Ab dem nächsten Tag tickte die Uhr  noch 7, 6, 5,...Tage. Jeden Tag den ich auf der Plantage verbrachte um Mandarinen zu ernten, war einer mehr für mein 2. Visa und einer weniger in Gayndah. Mir war es fast egal wie viel ich verdiene, Hauptsache ich komme auf die fehlenden Tage.&lt;br /&gt;
Am Ende war es aber der Beste Job seit dem Weintrauben verpacken in SA. Ich habe mit einem sehr nettem älterem neuseeländischem Pärchen zusammen gearbeitet, konnte Tracktor fahren, hatten sehr gute Früchte (groß) die sich super ernten ließen (keine Leiterarbeit) und wurde so gut bezahlt, dass ich fast immer gegen 14:00 Uhr Feierabend gemacht habe. Kurz um: angenehme Arbeit bei gutem Lohn und sehr netten Kollegen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-140-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;74&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-140-_small.jpg&quot; alt=&quot;Gayndah-140-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-146-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-146-_small.jpg&quot; alt=&quot;Gayndah-146-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-148-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-148-_small.jpg&quot; alt=&quot;Gayndah-148-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe mir mal den Spass gemacht ein Monatsverdienst auszurechnen. Pro Bin (1m³ Mandarinen) habe ich 38,00AU$ Netto bekommen, von 7:00 -14:00 Uhr hatte ich 3 Bins voll = 114,00AU$ pro Tag x 6 Tage = 684,00AU$ x 4 Wochen = 2736,00AU$ (ca.1710,00 &#8364;)im Monat. 1700&#8364; für einen ungelernten Erntehelfer. Zum Vergleich eine Krankenschwester auf einer Intensivstation in Deutschland verdient weniger bei mehr Stress und höherer Verantwortung.&lt;br /&gt;
Zu dem Gehalt muss ich aber auch sagen, dass man bei schlechtem Wetter nicht arbeiten konnte und somit nichts verdient hat. Dafür hätte man aber auch an schönen Tagen durch aus bis zum Sonnenuntergang arbeiten können (1-2 Bins mehr)&lt;br /&gt;
Am 11.07. kündigte ich den Job und am Mittwoch den 12.07. habe ich doch etwas wehmütig aber frohen Herzens Gayndah Richtung Sydney verlassen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-Windrad-105-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;77&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gayndah-Windrad-105-_small.jpg&quot; alt=&quot;Gayndah-Windrad-105-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Goomeri-100-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;60&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Goomeri-100-_small.jpg&quot; alt=&quot;Goomeri-100-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Berlin-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mein Plan für die nächsten Tage sah folgender Maßen aus. Am Freitag wollte ich in Newcastle NSW sein, dort eine Art TÜV (Road Safty o. Pink slip) für mein Auto machen lassen, damit ich es dann am Sonntag in den KingsCross Carmarket zum verkauf anbieten kann. Dieser Plan klappte nur Teilweise, da mir die Werkstatt in Newcastle keinen Pink slip geben wollte. Sie hatten ein Ölleck, ein Auspuffleck, eine ausgebesserte Roststelle und das Reserverad am Frontbullbar zu bemängeln. Reparaturkosten um die 500-800AU$!!! Alle alten Autos in AU haben Öllecks und bei vielen Autos befindet sich das Reserverad am Frontbullbar. Naja ich bin dann etwas demotiviert im strömenden Regen nach Sydney gefahren. Dort habe ich eine Hinterhofwerkstatt gefunden die mir gegen 200AU$ die Lecks repariert und den ersehnten pink slip ausgestellt hat. Geht doch. Am Dienstag habe ich meiner Mutter und ihrer Kollegin Sydney gezeigt. Die beiden tourten ca.3,5 Wochen durch Australien um meine Schwester Katrin und mich zu besuchen und natürlich um Land und Leute kennen zu lernen. Die Tour durch Sydney war sehr lustig  und hat mir viel Spass gemacht, da ich so auch noch einmal die Stadt gesehen habe und dank Sponsor auf dem Sydneytower gewesen bin, den ich sonst aus Kostengründen weggelassen hätte. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-123-2.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-123-2_small.jpg&quot; alt=&quot;Sydney-07-2006-123-2&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-131-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;79&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-131-_small.jpg&quot; alt=&quot;Sydney-07-2006-131-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-144-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;74&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-144-_small.jpg&quot; alt=&quot;Sydney-07-2006-144-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Am Mittwoch war dann endlich der erste Tag im Carmarket. Der Carmarket ist eigentlich eine stinknormale Tiefgarage in der auf der untersten Ebene Backpackerveteranen ihre Autos an frische Backpacker verkaufen, verhöcken oder wenn gar nichts hilft sogar verschenken können. Dort unten trifft sich Freud, leid und Verzweiflung. Jeder Backpacker der für sein KFZ ein pink oder white slip hat, eine Standgebühr für eine Woche bezahlt, bekommt einen Standplatz zugewiesen und kann dann dort sein Auto zum verkauf anbieten. Praktisch läuft das so ab: man kommt morgens zu seinem Auto, baut einen Campingstuhl auf, kocht sich einen von zahllosen Kaffees, liest ein Buch, hört Musik, unterhält sich mit Leidensgenossen, steht ab und zu mal auf um sich die anderen Autos zum x mal anzuschauen, liest an den Wänden die aufbauenden Sprüche der vorheriger Verkäufer und zählt die Stunden. Ach so fast hätte ich es vergessen, von Zeit zu Zeit kommen so komische Leute vorbei die sich dein supertolles Auto angucken und anfangen an ihm herum zumäkeln. Du verteidigst deinen vier rädrigen Freund, der dich natürlich nieeeeee im Stich gelassen hat und wie eine eins läuft. Dann die Probefahrt und das anschließende niederschmetternde Urteil: Nee, der klingt irgendwie komisch und er lenkt sich auch so schwer. Es gab Momente in denen ich am liebsten die Leute geschüttelt hätte und ihnen gesagt hätte: Hey du bist hier im Carmarket, alle Autos hier sind in der Regel 20 Jahre alt, haben min.300000 km auf der Uhr, verlieren Öl, klingen komisch oder haben sonstige Macken. Egal welches Auto du hier unten kaufst du wirst mit 90% Wahrscheinlichkeit irgendwann mal liegen bleiben. Aber das gehört nun mal dazu. Dafür kosten die Autos hier auch relativ wenig. Natürlich kann ich die potenziellen Käufer verstehen, die die Kosten gering halten wollen und wir waren am Anfang ja auch so, aber im Grunde hat man nur die Wahl zwischen Unglück und großem Unglück, denn ich habe nicht einen Backpacker getroffen der keine Probleme mit seinem Auto hatte. Wir hatten im Großen und Ganzen recht viel Glück mit unserem Auto. &lt;br /&gt;
Nach sage und schreibe 2,5 Tagen hatte ich erfolg und konnte das Auto an ein italienisches Pärchen verkaufen. Die Beiden waren sehr witzig, er hat sich das Auto am Donnerstagvormittag angeschaut und meinte er würde gegen 14:00 Uhr mit seiner Freundin wieder kommen. Um 16:30 Uhr hatte ich alle Hoffnung aufgegeben, als eine viertel Stunde später sie tatsächlich noch vorbei kamen. Sie haben sich mein Auto noch einmal angeschaut, ich habe einiges erzählt und eine Probefahrt vorgeschlagen. Das witzige war, das nicht er fahren wollte, sondern es ihnen gereicht hat, dass ich sie einmal um den Block fahre. Nach dieser pseudo- Probefahrt entschlossen sie sich das Auto für 3100 AU$ zu kaufen. Das Problem war nur, dass der Markt schon geschlossen hatte und ich sie leider auf morgen vertrösten musste.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tage wartete ich wieder auf die Beiden in der Tiefgarage. Kommen sie oder kommen sie nicht? Gegen 9:30 Uhr kamen sie und wir konnten den Deal perfekt machen.&lt;br /&gt;
Um 10:30 Uhr hatte ich mein Auto gegen 3100AU Doller eingetauscht und war extrem erleichtert.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-163-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-163-_small.jpg&quot; alt=&quot;Sydney-07-2006-163-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-157-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Sydney-07-2006-157-_small.jpg&quot; alt=&quot;Sydney-07-2006-157-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ein Problem weniger, was aber nun mit der vielen Zeit machen? Mein Flieger nach Berlin war für den 13.08.06 gebucht, ich hatte aber nicht so viel Geld um in Sydney oder Umgebung  mir noch Sehenswürdigkeiten anzuschauen. Außerdem sehnte ich mich sehr nach meiner Freundin, das Wetter war nass und Kalt und der Gedanke jetzt hier noch 3 Wochen mehr oder weniger die Zeit abzusitzen und Geld auszugeben gefiel mir nicht. Also bin ich in das Büro meiner Airline gegangen und habe kurzer hand den Flug auf den nächsten Tag umgebucht. Innerhalb von 15min sind aus drei Wochen 24h geworden. Faszinierend. Anschließend habe ich noch schnell mein australisches Bankkonto aufgelöst, habe dafür gesorgt, dass meine Post nach Deutschland gelangt und habe den Nachmittag mit Souvenirshopping verbracht. Am Abend bin ich noch lecker Essen gewesen, habe bei einer Sternklaren Nacht meinen letzten australischen Shiraz genossen, bin noch einmal bei Nacht über die Darlinhurst Rd. gelaufen und habe mir die hell erleuchtete Skyline von Sydney angeschaut. Am Samstag hat mich ein Airportshuttel zum Airport gebracht und gegen 17:00 Uhr bin ich in Richtung Heimat abgehoben. Vor fast vier Tagen habe ich mir noch den Kopf zerbrochen wie ich dieses Auto verkauft bekomme und nun sitze ich im Flieger nach Berlin. Vor fast auf den Tag genau 9 Monaten bin ich mit keiner Erwartung aber viel Unsicherheit in Sydney gelandet und nun sitze ich reich an Erfahrungen im Flieger gen Heimat.&lt;br /&gt;
Rückblickend kann ich sagen, war es eine extrem GEILE und Intensive Zeit. Voll von netten Leuten, lustigen Situationen, richtig schönen Momenten und spannenden Unternehmungen.&lt;br /&gt;
In meinem letzten Bericht habe ich geschrieben, dass ich für die Reise kein richtiges Motiv hatte, obwohl sich hier die Frage stellt was ein richtiges Motiv ist?&lt;br /&gt;
Ich wollte es einfach nur mal gemacht haben, einfach wegen der Erfahrung.&lt;br /&gt;
Eine dieser Erfahrung ist z.Bsp. die Erkenntnis, dass es funktioniert  irgendwo hin zu fliegen und alles weitere auf sich zu kommen zu lassen und dann vor Ort zu entscheiden. Auch habe ich die Lust am Reisen entdeckt. Ich meine ich bin schon vorher verreist, aber ich meine 4 Wochen und länger nur mit einem Rucksack irgendwo hin fliegen und gucken was es dort gibt. Des weiteren habe ich auch festgestellt, dass ich meine Arbeit auf der Intensivstation schon vermisst habe und da mir keiner eine Alternativ in den Bergen anbietet, möchte ich in diesem Bereich auch vorerst weiter tätig bleiben und mal gucken was es noch so gibt.&lt;br /&gt;
Sehr beeindruckt hat mich die Mentalität der Australier, sie sind extrem entspannt und sehen vieles sehr locker. Ich denke, wenn wir vieles etwas ruhiger angehen und lockerer mit bestimmten Situationen umgehen würden, hätten wir sicher weniger Stress.&lt;br /&gt;
Ich bereue es nicht das ich es oder wie ich es gemacht habe. Ich kann jedem, der die Möglichkeit hat nur empfehlen so etwas in der Art mal zu machen. Sich einfach mal in eine völlig neue Umgebung zu begeben und mit der Situation dort zu Recht zu kommen. Ich bin der Meinung, dass man davon nur profitieren kann und es ist einfach nur eine einzigartige Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ankunft in der Hauptstadt der Unfreundlichkeit und die erste Woche war schon ein ordentlicher Hieb in die Magengegend und kam einem Absturz gleich. Mir ist schon bekannt, dass Berliner ihren ganz eigenen Charme haben, aber so krass ist mir das vorher nicht aufgefallen. Da werden Touristen von einem Busfahrer angemault, die nach der richtigen Haltestelle fragen, da wird man pampig angemacht ob man es nicht noch größer hat, wenn man einen Fahrschein nicht passend sondern mit einem 20&#8364; Schein bezahlt oder man wird schief angeschaut, wenn man einfach nur Danke sagt. Tja so ist sie die Hauptstadt konsequent Gastfreundlich(SPD Wahlkampfslogen)&lt;br /&gt;
Naja langsam habe ich mich wieder eingelebt und genieße die Atmosphäre in Prenzlauer Berg und Friedrichshain. Seit Anfang October gehe ich auch wieder im Brandverletztenzentrum im UKB arbeiten und es macht mir sehr viel spass.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-7.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-7_small.jpg&quot; alt=&quot;Berlin-7&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-6.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;76&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Berlin-6_small.jpg&quot; alt=&quot;Berlin-6&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So! Meine Kollegen sagen zwar immer: Wer So sagt, ist noch lange nicht fertig, aber ich fürchte diesmal irren sie sich.&lt;br /&gt;
In wie fern ich diesen Blog weiter betreibe oder einen Homepage mit noch anderen Themen erstelle weiß ich noch nicht, aber wen es interessiert kann ja ab und zu hier noch einmal vorbei schauen.&lt;br /&gt;
Es war mir eine Freude und ich hoffe ihr hattet beim lesen mindestens genau so viel spass wie ich beim erleben der vielen kleinen Geschichten.&lt;br /&gt;
Wer noch weitere lustige Reisegeschichten aus Australien, Indien, Thailand oder Südafrika lesen möchte, dem kann ich nur die Seiten von Linda +Björn oder von meinem Bruder empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Iam done!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Take care and have a nice day.&lt;br /&gt;
Bye Alex aka anioz06&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. An alle die dachten, dass ich das Schreiben nicht durch halte: ÄÄÄÄTSCH hab ich doch geschafft.</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-11-09T15:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/2266303/">
    <title>13.06.- 30.06.2006</title>
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    <description>Guten Morgen, bei mir schlägt die Uhr gerade 8:40 Uhr. Es ist ein bewölkter Morgen, der Frühstückstisch ist noch nicht gedeckt, da Björn und Linda noch von kleinen Fischen und bunten Korallen träumen, also die beste Zeit schnell einige Zeilen über die vergangenen zwei Wochen zu schreiben.&lt;br /&gt;
Wie ich in meinem letztem Bericht kurz erwähnte, haben wir am 13 Juni in einer Lagerhalle angefangen  Mandarinen in Kisten zu verpackten. Die Arbeit ist im Grunde nicht sonderlich schwierig. Man steht an einem großen, rotierenden Teller auf dem die Mandarinen purzeln und packt diese dann nach verschienen Packsystemen  in Kartons. Beim Packen ist darauf zu achten, dass die Früchte keine braunen oder schwarze Stellen, sie eine gleichmäßige Struktur aufweisen und keine Quetschungen haben. Wie gesagt die Arbeit war nicht so schlimm aber, unsere Chefinn war gelinde ausgedrückt ein Drache. 1. lief diese Frau den ganzen Tag mit einem Gesicht wie drei Tage Regenwetter rum und 2. war ihre Art mit Menschen umzugehen unter aller s##. Die Kisten die wir gepackt haben, wurden natürlich von ihr kontrolliert und am 1. Tag hat sie mich x mal zu sich geholt um mir zu zeigen, dass ich auf über 100 Früchte in einem Karton 10 schlechte hatte. Meine misstake - Rate wurde zwar im laufe des Tages besser aber irgendwann waren ihr selbst zwei genug um mich anzufahren. An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich mit sachlich angebrachter Kritik grundsätzlich kein Problem habe und ich verstehe auch, dass sie für gute Qualität verantwortlich ist. Trotzdem  das was ich dort erlebt habe, war das beste Beispiel wie man mit Mitarbeitern/ Menschen nicht um geht. Es ist wirklich faszinierend gewesen, in der Regel kann man solchen Leute ein kleines Lächeln abgewinnen, wenn man sie die ganze Zeit anlächelt, nett und freundlich beleibt, aber dieses Wesen war gegen all diese Maßnahmen immun. Naja am ende unseres ersten Arbeitstages waren wir drei mal wieder erstaunt was für verbitterte Menschen es gibt und ich habe mir vorgenommen, dieser Frau ein Lächeln abzuringen und das sie mich nicht klein bekommt (Wenn dann muss sie mich kündigen, freiwillig gehe ich nicht.) Der zweite Tag war für mich ziemlich ruhig, da sie es diesmal auf Linda abgesehen hatte. Linda wiederum sah es nicht ein, sich den ganzen Tag wegen Nichtigkeiten anmachen zu lassen und somit haben die Beiden nach einer kurzen Diskussion gekündigt. Der Drache weigerte sich nun aber den beiden ihren Lohn für den einen Tag zu bezahlen, weil Sie die &lt;br /&gt;
Kündigungsfrist  von zwei Tagen nicht eingehalten hatten. Lächerlich, wenn wir als Backpacker auf Farmen oder ähnlichem Arbeiten sind wir als casual worker (Gelegenheitsarbeiter) angestellt, d.h. wir können jeder Zeit kündigen und gekündigt werden. Wenn wir also nach einer Stunde keine Lust mehr haben und gehen, müssen wir für diese Zeit aber bezahlt werden, da wir ja Leistung erbracht haben. Björn und Linda sind darauf zum hiesigem Bürgeramt gegangen um zu erfahren, dass sie nicht die Ersten sind, diese Farm bekannt ist, man ihnen aber nicht helfen könne und sie sich an das Amt für Arbeitnehmerschutz wenden müssten.&lt;br /&gt;
Der Mitarbeiter war etwas entsetzt und teilte den Beiden ihre Optionen mit.&lt;br /&gt;
A: erneut mit der Frau zu sprechen und sie auf rechtliche Schritte hinweisen und B: eine Untersuchung und Klage einleiten.&lt;br /&gt;
Variante A verlief im Sande und somit werden Sie auf Variante B ausweichen.&lt;br /&gt;
Ich für mein Teil habe es geschafft, sie hat mich nicht klein bekommen und nach 3 Tagen konnte ich ihr ein Lächeln abgewinnen. Gott, habe ich mich erschreckt.&lt;br /&gt;
Am Donnerstag den 22.06. war mein letzter Arbeitstag, da es zu diesem Zeitpunkt keinen weiteren Mandarinen zu verpacken gab. Da Björn, Linda und Ich nach 4 Wochen Gayndah die Nase voll hatte von diesem kleinem, langweiligem Ort und wir schon anfingen uns gegenseitig auf den Keks zu gehen, beschlossen wir am Samstag nach Bundaberg zu fahren und einen Tauchkurs zu absolvieren. Der Kurs ist sicher nicht mit denen in Dt. zu vergleichen, wo ein Kurs bestimmt qualitativ etwas besser ist, dafür aber 2-4 Wochen geht und hunderte von Euros kostet. Ich hatte meinen Tauchschein nach 4 Tagen, war nur um 254 AU$ (!!!!160&#8364;!!!!) ärmer und darf nun ein leben lang bis 18m Tiefe tauchen gehen. ÄTSCH Im Grunde finde ich es auch etwas unverantwortlich, dass jemand der einen vier tägigen Crashkurs absolviert hat nie wieder sein Wissen testen lassen muss. Andererseits ist es aber auch seine eigenen Sicherheit verantwortungsvoll mit diesem Schein umzugehen.&lt;br /&gt;
Aber zurück zum Kurs.&lt;br /&gt;
Am Samstag als wir uns angemeldet haben, bekamen wir ein Buch mit 6 Kapiteln und ein dazugehörigen Fragebogen, welches wir uns bis Montag schon einmal teilweise durch lesen sollten. Am Montag gabs zu dem tollem Buch noch ein langweiliges Video und damit war der Theorieteil fast abgearbeitet. Anschließend ging es noch zum Onkel Doktor, der uns zertifizierte, dass wir körperlich Fit genug sind um Tauchen gehen zu dürfen. Dienstag war Pooltag, das heißt man spielt den ganzen Tag mit all dem lustigem Equipment im Pool rum. Macht so spaßige Übungen wie Brille unter Wasser abnehmen und wieder aufsetzen, wie man seinen Regulator wieder findet und auspustet, wenn man ihn aus dem Mund nimmt, wie sich zwei Leute Luft teilen und ganz viele andere wichtige Dinge, die unter Wasser zu beachten sind. Die lustigste Übung war aber wie man den buoyancy compansator (BC) benutzt. Ich glaube im  deutschem heißt das Teil Jacked. Auf jedem Fall ist es eine Weste an der sich hinten die Pressluftflasche befindet und mit der man unter Wasser auf und absteigt, also seine Tiefe reguliert. Das geschieht folgendermaßen, um unterzugehen bindet man sich Gewichte um die Hüfte, bei mir war der Gürtel voll und ich musste mir noch ein zusätzliches Gewicht in die Tasche stecken um runter zu kommen. Da der Mensch eigentlich nur für das atmen an der Wasseroberfläche geschaffen ist, muss er also irgendwann wieder hoch kommen und da es auf Dauer ganz schön kostspielig ist jedes mal die Gewichte wegzuschmeißen um wieder hoch zu kommen und der Aufstieg unkontrolliert währe, blässt man einfach etwas Luft aus der Pressluftflasche in die Luftkammern des BC und steigt somit langsam und kontrolliert an die Wasseroberfläche. Man muss sicht das quasi wie ein  Lift vorstellen. Das spaßige an diesem BC ist nun, dass man, wenn man es ordentlich justiert irgendwo zwischen oben und unten einfach im Wasser schweben, lustige Purzelbäume schlagen und wie Buddha da sitzen kann. Man hatte ich Kopfschmerzen hinterher. Das Atmen über den Regulator ist anfangs etwas ungewohnt, aber mit der Zeit gewöhnt man sich schon daran. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-12-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-12-_small.jpg&quot; alt=&quot;scuba-12-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;scuba-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Linda hatte leider etwas Panik bei den Übungen mit der Brille bekommen und hat sich das ganze Spektakel von draußen angeschaut. Es war einfach etwas zu schnell, denn am nächsten Tag ist sie mit ihrem Freund und einem anderem Instructor noch ein mal in den Pool gegangen und hat alle Übungen ruhig und ohne Panikattacken gemeistert. Ich derweilen hatte meinen ersten open water Tauchgang und es war atemberaubend. Obwohl ich zugeben muss, dass mir in den ersten Minuten wie ich da mit meinem voll aufgeblasenem BC in diesem riesigem und wilden Ocean trieb schon etwas mulmig zu mute war. Was mach ich hier eigentlich? Dann habe ich mich aber daran erinnert, dass gestern im Pool alles funktioniert hat und so habe ich mich auf den Bauch gedreht, habe meinen Kopf unter Wasser gehalten, einige Atemzüge durch meinen Regulator genommen und mir eingeredet das alles gut ist. Anschließend ging es runter und auf dem Grund haben wir noch einmal alle Übungen wiederholt, die wir am Vortag im Pool gelernt hatten. Alles kein Problem, man muss nur der Technik ein wenig vertrauen entgegen bringen und schön ruhig bleiben. Es ist wirklich ein unbeschreiblich, schönes Gefühl wie ein Fisch durch das Wasser zu schwimmen. Wir haben grüne, lila farbige und weiße Korallen, einen kleinen mini Hai, einen Seestern, einen komischen Kugelfisch und viele weitere Fische gesehen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5128.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;99&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5128_small.jpg&quot; alt=&quot;pict5128&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Am meisten hat mich aber fasziniert, dass es funktioniert. Das man auf Grund von Technik das Gefühl einer gewissen Schwerelosigkeit und absoluter ruhe und Friedlichkeit erfahren kann. Es ist nicht still unter Wasser , es knackt, knirscht, brummt und blubbert um einem herum, aber die Welt da unten strahlt eine unheimliche Ruhe aus. Ich könnte die ganze Zeit nur im Wasser schweben, einfach nur daliegen, beobachten wie die Luftblasen an die Wasseroberfläche steigen, die Ruhe genießen und chillen. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5131.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5131_small.jpg&quot; alt=&quot;pict5131&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5127.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;77&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/pict5127_small.jpg&quot; alt=&quot;pict5127&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nach unserem zweiten Tauchgang sind wir zurück ins Office gefahren um das Final Exam zu schreiben. Klinkt schlimmer als es ist. Die 50 Fragen waren, wenn man sein Hirn benutzt und ein wenig aufgepasst hat kein Problem. Am Donnerstag hatten wir unsere letzten beiden Tauchgänge und anschließend bekam ich meine Diving license level 1. &lt;br /&gt;
Juhu !!!!!!!&lt;br /&gt;
Auf die Freude kam aber auch gleich die bittere Erkenntnis, dass ich nun ein weiteres Hobby habe was sich Kostentechnisch ungefähr da einreiht wo sich meine anderen beiden Hobbys (Klettern/Bergsteigen u. Fotografie) auch schon bewegen. Nämlich im oberen Kostenlevel und es macht auch noch riesigen Spaß. Verdammt! Na mal sehen wie ich das händel, Tauchpartner hätte ich ja schon mal. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-19-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;98&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/scuba-19-_small.jpg&quot; alt=&quot;scuba-19-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T08:07:00Z</dc:date>
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    <title>16.05.- 16.06.2006</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/2216418/</link>
    <description>Es ist Samstag Mittag und ich sitze mal wieder in meinem Arbeitszimmer, welches auch gleichzeitig Wohn- und Schlafzimmer ist, durch meine geöffnete Terrassentür beobachte ich wie der Regen langsam den Campingplatz in eine große Schlammpfütze verwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-10-1.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-10-1_small.jpg&quot; alt=&quot;bjoern-linda-10-1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Vor meinem Auto, durch eine Plane vor dem Regen geschützt sitz Björn und versucht sich Gitarre spielen beizubringen. Seine Freundin Linda sitz in Ihrem Auto und verfasst Berichte für Ihre Homepage. Dieser Ort in dem wir uns gerade befinden heißt Gayndah und wie wir hier her gekommen sind, soll der Inhalt dieses Textes werden. &lt;br /&gt;
Vor 3 Wochen habe ich auf einem Campingplatz in Childers eingecheckt, der damit geworben hat Backpackern wie mir Arbeit auf den umliegenden Farmen zu vermitteln.&lt;br /&gt;
Schon der erste Eindruck von diesem Caravanpark war nicht der beste. Rhonda die Besitzerin machte einen ziemlich unfreundlichen Eindruck und ich bekam das Gefühl, dass sie mit Backpackern eigentlich nichts zu tun haben möchte.&lt;br /&gt;
Weil angeblich alle Stellplätze für Campervans besetzt waren, musste ich ein Zimmer in einer Backpackerunterkunft beziehen. Grundsätzlich habe ich kein Problem mit anderen Leuten in einem Raum zu schlafen, aber es ist irgendwie idiotisch sich auf einem Campingplatz ein Zimmer zu mieten, wenn man einen Van hat in dem man eigentlich wohnt. Im laufe der kommenden Woche habe ich noch zwei mal versucht ihr dieses Missverhältnis verständlich zu machen, auch habe ich sie darauf hingewiesen, dass mittlerweile einige Stellplätze frei sind, aber es führte einfach kein Weg hinein. Diese Frau hatte es sich anscheinend zur Aufgabe gemacht auf gar keine Fall auf die Wünsche Ihrer Kunden einzugehen. Wahrscheinlich waren wir in Ihren Augen keine Kunden sondern nur nervige Backpacker die Ihr großzügiges Angebot, uns Arbeit zu vermitteln und gegen einen geringen Betrag auf Ihrem Campingplatz zu schlafen nicht zu schätzen wissen. &lt;br /&gt;
Nach dem einchecken und dem ausfüllen dutzender Formulare, musste ich auch noch, angeblich zu meiner eigenen Sicherheit meinen Pass an der Reception abgeben. Ich habe meinen Pass nur sehr widerwillig aus der Hand gegeben und dieser Fehler wird mir sicher kein zweites Mal unterlaufen. Von Sonntag bis zum nächsten Freitag habe ich Paprika geerntet. Diese Arbeit war körperlich die anstrengendste Tätigkeit die ich hier je ausgeübt habe. &lt;br /&gt;
1. Paprika wachsen am Boden und man bewegt sich die ganze Zeit in gebückter Haltung, was nach einigen Stunden ziemliche Rückenschmerzen verursacht. Außerdem muss das ganze auch noch abartig schnell geschehen. &lt;br /&gt;
2. Man pflückt die Paprika in einen großen roten Eimer, der wenn er voll ist 20 kg wiegt. Mit diesen 20 kg Paprika rennt man dann zum LKW und leert ihn dort aus. &lt;br /&gt;
3. Die Chemie. Ihr glaubt gar nicht wie verseucht dieses gesunde, rote Gemüse ist. Die grünen Blätter und die roten Schoten waren alle von einem weißem Staubfilm überzogen. Na dann Guten Appetit! Very healthy.&lt;br /&gt;
4. Die Vorarbeiter. Sie standen am Truck und brüllten die ganze Zeit so intelligente Motivationssprüche wie: Faster, faster o. Watch your line. Kick your bloody ass. Dont leave any red once behinde. Zeitweise fühlte ich mich wie bei der Bundeswehr.&lt;br /&gt;
Das gute an dieser Geschichte war, dass ich viele nette und lustige Leute kennen gelernt haben. Wie zum Beispiel zwei Berliner Björn und Linda und zwei Franzosen Francois und Marie die in der Nähe von Paris wohnen. &lt;br /&gt;
Am Samstag war unser freier Tag und eigentlich hatten wir uns vorgestellt schön auszuschlafen, unsere Wunden zu lecken und einfach mal abzuspannen. Aber da hatten wir die Rechnung ohne Rhonda gemacht. Um 7:00 Uhr in aller Herr Gotts Frühe stürmte diese schreckliche Person mit einem Besen und Wischmopp bewaffnet in mein Zimmer und fing an es sauber zu machen. Ich dachte ich bin im falschen Film. Gegen 10:00 Uhr bin ich zum 3. und letzten Mal in das Office gestiefelt um nach einer 10 minütigen Diskussion zu erfahren, dass Rhonda immer noch nicht bereit ist mir einer der vielen Freien Stellplätze für mein Van zu vermieten. Darauf hin beschloss ich mich Francois, Marie, Björn und Linda anzuschließen und diesen Ort sofort zu verlassen. Nun ging der Stress aber erst richtig los, da Rhonda ja noch im Besitz unserer Pässe war. Die beiden deutschen und Franzosen sollten für eine offenen Nacht gleich für die gesamte nächste Woche bezahlen und bei mir hing mein Reisepass an einem lächerlichem Bettlacken, welches nicht aufzufinden war. Nach einem sehr angeregtem Wortgefecht und 10 AU$ für das fehlende Bettlacken hatte ich meinen Pass wieder und konnte gehen. Die anderen vier brauchten zwar nicht mehr für die ganze Woche bezahlen, aber der Betrag für die eine Nacht war immer noch exorbitant hoch. Eigentlich würde ich von mir behaupten, dass ich ein ruhiger und friedfertiger Mensch bin, aber dieser Person hat mich so in rage gebracht, dass ich fast Mordgelüste hatte.&lt;br /&gt;
Rhonda verabschiedete uns zwar mit den Worten, dass  sie auf der Stelle bei dem Farmer anrufen und unsere Jobs canceln wird, aber das hatten wir vorher schon mit dem Farmer direkt geklärt und so wurde aus ihrem kleinen Rachefeldzug nichts. Gemeinsam sind wir nach Bundaberg gefahren, haben uns auf einem sehr netten Campingplatz eingemietet und genossen den Rest unseres freien Tages. Bis zum kommenden Donnerstag haben wir noch Paprika geerntet und hatten gemeinsam eine menge Spass. Am Freitag hatten Björn, Linda und ich  genug Rückenschmerzen und sind in das ca. 180 km entfernte Gayndah gefahren um dort Mandarinen zu pflücken. Die anderen beiden sind nach 2 Tagen nach gekommen, aber dann nach 3 Tagen weiter gefahren, um in Town 1770 an einen Tauchkurs teilzunehmen.  Im Vergleich zu Paprika ist Mandarinen ernten direkt urlaub. Morgens bekommt man vom Farmer eine Tasche, einen Zange und einen Tracktor mit 6 großen Holzkisten (Bin).Mit diesem Equipment fährt man auf die Plantage und pflückt Mandarinen. Mandarinen wachsen an Bäumen und man pflückt sie nicht wie ein Apfel sondern man schneidet sie mit der Zange ab. Bezahlt wurden wir per Bin und einen Bin ist 1m3 groß und fasst zwischen 300 und 400 kg Mandarinen. Je nach dem wie groß die Früchte sind. Teilweise hatten wir Früchte die so klein wie größere Pflaumen oder so riesig wie Grapefruit waren. Im Schnitt pflückten wir drei zusammen 3-4 Bins pro Tag, was Geldtechnisch nicht sehr gut ist, aber Arbeitstechnisch 100 mal besser als Paprika ist. Das nächste Problem ist, dass wir zum ende der Saison hier angekommen sind und nach 10 Tagen wieder arbeitslos waren. Diese Odyssee reist aber auch nicht ab. Linda, Björn und Ich sind hier geblieben und können nach einer Woche Arbeitslosigkeit, am 13.06. eine neuen Job in einer Lagerhalle für Mandarinen antreten. Diesen Job verdanken wir unserer Campingplatzbesitzerin, die auch gleichzeitig Arbeit auf den umliegenden Farmen vermittelt. Diese Frau ist wirklich sehr nett, kompetent und eine wahre Wohltat im Vergleich zu Rhonda.&lt;br /&gt;
Die Woche Off haben wir drei hauptsächlich damit verbracht lange zu schlafen, Musik hören, DVDs gucken, interessante Unterhaltungen zu führen und ich habe mein Auto teilweise repariert und zerstört. Mit den beiden kann man wirklich eine menge Spass haben, sie sind in meinem Alter, extrem liebenswert, locker und unkompliziert. Naja Berliner halt, was soll ich da noch sagen. &lt;br /&gt;
Sie sind seit Februar mit einem World Aroundticket unterwegs, sind 5 Wochen via Bus und Bahn durch Indien gereist, haben sich eine Woche lang Bangkok angeschaut und sind seit Mitte März in Australien um hier drei Monate auf Farmen zu arbeiten und ein zweites Work and Holiday Visum für einen zweiten Aufenthalt zu bekommen. Weiter geht ihre Reise nach Neuseeland, Chile und Canada. Angesetzt war dieses Projekt für ein Jahr, da sie aber schon in AU länger als geplant bleiben und auch in NZ und Canada arbeiten wollen, haben sie letztens Ihren Eltern und Freunden mitgeteilt, dass sie bis jetzt ca. 3 Monate länger unterwegs sein werden. Genial oder? Die Reiseroute finde ich extrem spannend und nach ihren Erzählungen von Indien bin ich sehr gespannt was die Beiden in den nächsten 12 Monaten erleben werden und ob es wirklich bei den 3 Monaten bleibt oder ob es nicht doch noch mehr werden. Wundern würde es mich auf jeden Fall nicht. Björn &amp; Linda haben auch eine Internetseite auf der regelmäßig spannende und witzige Reiseberichte mit fszinierenden Bildern veröffentlicht werden. &lt;br /&gt;
(Link ist re. in der Menueleiste)&lt;br /&gt;
www.zis.tu-dresden.de/reise&lt;br /&gt;
Auf der einen Seite beneide ich die Beiden ein wenig um ihre Reiseroute, auf der anderen Seite bin ich aber auch froh, dass ich in einigen Monaten in mein Berlin zurück kehre. Es ist komisch Anfang Januar dachte ich noch jetzt geht es richtig los und nun 6 Monate später bin ich um unzählige Erfahrungen und Eindrücke reicher und freu mich darauf meine Familie, Freundin und Freunde wieder zu sehen. Australien ist ein beeindruckendes Land, Kontinent, Insel ideal zum reisen und ich bin vom Reisefiber hier erst so richtig infiziert worden, aber es ist nicht mein Land in dem ich leben möchte. Ich könnte mir in einigen Jahren vorstellen die Idee von Björn und Linda noch einmal auf zu greifen und mit einem World Aroundticket Asien, NZ, Südamerika, Canada u.s.w. zu bereisen. Vielleicht kann man es gleich mit einigen Bergbesteigungen und Klettertouren in den jeweiligen Ländern verbinden. Oder eventuell auch etwas ganz anders machen, man weiß ja nicht was die Zukunft noch bringt. Lassen wir uns überraschen.&lt;br /&gt;
Just in diesem Augenblick fällt mir endlich ein warum ich eigentlich nach Australien gekommen bin. Toll nach 8 Monaten die Erkenntnis. Mein Hauptmotiv, als ich von Dt. los geflogen bin war: Es einfach mal gemacht zu haben und wann wenn nicht jetzt. Es war kein Selbstfindungstrip und kein lang gehegter Traum, der jetzt verwirklicht wird. Es war einfach eine Laune. Nun 8 Monate später möchte ich der Reise ein weiteres Motiv hinzu fügen. Ideenfindungstrip&lt;br /&gt;
Einfach Idee und Anregungen sammeln und diese dann eventuell irgendwann mal umzusetzen.&lt;br /&gt;
Mitleerweile sind es so viele Idee, dass ich mich in ihnen fast wieder verliere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So genug seniert, die Sonne scheint wieder (2 Tage später) und die Schlammpfützen sind auch wieder getrocknet. Björn ist zwar immer noch meilenweit von einer Profigitarrenspielerkarriere entfernt, aber das wird schon. Prophylaktisch werde ich mir schon mal ein T-Shirt von Ihm signieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bjoern und Linda&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;86&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;bjoern-linda-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-14-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;80&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/bjoern-linda-14-_small.jpg&quot; alt=&quot;bjoern-linda-14-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Francois und Marie&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/francoia-marie-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/francoia-marie-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;francoia-marie-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Bilder von der Mandarinenplantage&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;gayndah-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/mandarine.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/mandarine_small.jpg&quot; alt=&quot;mandarine&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-15-sw3.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;60&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-15-sw3_small.jpg&quot; alt=&quot;gayndah-15-sw3&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-17-sw-kopie.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;76&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-17-sw-kopie_small.jpg&quot; alt=&quot;gayndah-17-sw-kopie&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-19-sw-kopie1.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/gayndah-19-sw-kopie1_small.jpg&quot; alt=&quot;gayndah-19-sw-kopie1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <title>15.04.- 15.05.2006</title>
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    <description>So nach knapp vier Wochen schreibstille dachte ich mir könnte ich mal wieder ein Lebenszeichen und ein paar Zeilchen von mir geben.&lt;br /&gt;
Die letzten Wochen habe ich damit verbracht von Victoria über New South Wales nach Queensland zu fahren, um mir mal die Ostküste etwas genauer anzugucken.&lt;br /&gt;
Zu erst einmal möchte ich aber meinem Opa in Rostock danken, der in seinem unheimlich vielbeschäfftigtem Rentnerdasein doch Zeit gefunden hat und Lexika und Reiseliteratur gewälzt hat um der Frage nach zu gehen welcher nun der größte Monolith auf der Welt ist? Ayers Rock oder Mt. Augusta? Ihr erinnert euch sicher an das kleine Problem was Anne und ich hatten? Des Rätsels Lösung ist: Mt. Augusta ist der größte Monolith und Ayers Rock wurde demnach auf Platz zwei verbannt. Gut nun wäre das also auch geklärt und wenn ich mal bei Günther Jauch sitzen sollte ist mein Opa auf jeden Fall mein Tel.-Joker.&lt;br /&gt;
Nach fast 20 Tagen kontinuierliches Arbeiten von Morgens 6:00 Uhr bis Abends 19:00 Uhr im Kühllager, dachte ich mir könnte ich mal wieder Urlaub in der Sonne machen. Also habe ich am 15.04.06 den lauschigen Ort Robinvale verlassen und bin über das Innland nach Sydney gefahren. Ich muss zugeben, dass mir der Abschied von dieser Arbeitsstelle etwas schwer fiel, da es die erste Arbeit war die durchgehend Spaß gemacht hat und weil ich wieder lustige Leute kennen gelernt habe. Fazit: die kleinen, dunklen Weintrauben sind meistens die Besten und in einer meiner nächsten Urlaube werde ich mir mal Korea anschauen.&lt;br /&gt;
In Sydney habe ich mich in einem Hostel eingemietet, da mir der Campingplatz zu weit außerhalb lag. Eigentlich wollte ich nur eine Nacht dort bleiben, da ich etwas organisatorisches erledigen musste, aber wie es der Zufall so will bin ich Abends in gemütlicher Runde bei einem schönen kühlen Bierchen mit einer Backpackerin aus der Schweiz ins Gespräch gekommen und bei den Standartfragen (Wo kommst du her, Wie lange bist du schon in AU, Wo willst du hin?) stellte sich heraus, dass Sie auch nach Queensland möchte und ob ich sie nicht mit nehmen kann? Mhmmm von soviel Spontaneität war ich erst mal etwas sprachlos. Ich meine dieses Mädel kannte mich erst seit einigen Minuten und fragt mich ob ich sie mit mir einige Wochen durch die Gegend ziehen kann. Aber gut dachte ich mir, da Sie mir Sympathisch war und sich dadurch auch meine Reisekosten minimieren würden, warum nicht. Und wenn es nicht geht, kann man ja immer noch getrennte Wege gehen. Außerdem hat man zu zweit eh mehr Spass. Nachdem ich meine Sprache wieder erlangt hatte, besprachen wir wie sie sich und ich mir das ganze so vorstelle. Der Hacken war nur, dass sie sich noch einige Tage lang Sydney anschauen wollte.  Damit konnte ich leben, da ich so auch mal wieder in den Genuss des Großstadtfeelings kam.&lt;br /&gt;
Kurz zur Person: ihr Name ist Steffi, 26 Jahre jung, kommt wie gesagt aus der Schweiz (ich glaube der Ort hieß Tun oder so) und betreut normalerweise Kindern in einer Kindertagesstädte. Extrem Tierlieb ist diese Frau auch noch, alles was nicht gerade 8 Beine und 4 Augen hat würde sie am liebsten Anfassen und Füttern. Durch Anne war ich ja schon einiges gewohnt, aber Steffi war Zeitweise noch einen Zacken schärfer. In Sydney saßen wir abends auf der Dachterrasse und haben den ungefähren Reiseverlauf besprochen, da erspäht sie einen mittelgroßen, braunen Käfer  mit langen Antennen auf dem Kopf der auf dem Fußboden herum krabbelt. Als sie sich zu ihm herunter beugt um ihn anzufassen, sage ich ihr, dass dieses possierliche Tierchen eine Schabe oder Kackerlake  sei und man so etwas normalerweise Tötet. Dann wollte sie es auf einmal doch nicht mehr anfassen. Manchmal nimmt Tierliebe doch seltsame Züge an.&lt;br /&gt;
Nach einigen Tagen Sydney haben wir uns auf den Weg nach Queensland gemacht. Unser erster wirklich erwähnenswerter Stopp war ein kleiner Ort an der Grenze zu Queensland. Nimbin Seit dem Auqarius Festival 1973 ist er der Pilgerhort für jeden Hippie und bekannt für einen extrem alternativen Lebensstil, man könnte es schon fast Kommune nennen. Wir sind am späten Nachmittag angekommen und man hatte den Eindruck, dass man sich, nach dem passieren des Ortseinganges im Jahre 1970 wieder gefunden hat. So viele schräge und extrem entspannte Gestalten sind mir wirklich selten bis noch gar nicht begegnet. Auf unserer ersten Runde durch den Ort, kam ein, ich gebe es zu etwas schmuddeliger oder sagen wir sehr natur belassender Mann an unser Auto und wollte uns irgendetwas sagen oder verkaufen. Dazu kam es aber nicht, da Steffi leicht panisch mir zu verstehen gab, bitte nicht anzuhalten sondern ihn einfach zu ignorieren. Schade wäre bestimmt lustig geworden. Zur  Nacht haben wir uns auf den örtlichen Campingplatz gestellt und mit Einbruch der Dunkelheit lag ein Geruch über dem Platz der keine Fragen offen ließ. Von unserem Nachbarn haben wir den ganzen Abend eigentlich nur die Füße gesehen, die noch aus dem offenen Zelt ragten. Nimbin hat nur zwei wirkliche Attraktionen, 1. die Bewohner, von denen man bei einigen glauben könnte, dass sie die 70iger nie verlassen haben  THC Produkte soll das Raum-Zeitgefüge ja um einiges dehnen (habe ich gehört) und 2. die Hauptstrasse, die mit lustig, bunt bemalten Häusern gespickt ist und in denen sich kleine Geschäfte befinden in denen man allerlei Öko und Hanfprodukte kaufen kann. In Australien ist das Besitzen, Konsumieren, Anbauen und Verkaufen von Cannabis genauso verboten wie in Deutschland und mit Hanfprodukte meinte ich Hosen, Hemden, Taschen u.s.w.. Nicht desto trotz scheint in Nimbin der Konsum von Cannabis bis zu einem gewissen Grad von der Polizei toleriert zu werden. Da wird erst einmal im Straßencafe ungeniert das zweite Frühstück geraucht, an jeder Ecke riecht es nach Gras, es war überhaupt ein Wunder, dass der Himmel blau war und hätte ich all das Gras und die Backwaren gekauft die mir angeboten wurden, hätte ich die Stadt  völlig arm und wahrscheinlich mit Muskelkater im Gesicht verlassen. Zustände wie in Amsterdam nur das hier mehr Dreads rum liefen. Es gab zwar auch ein Frisör, aber der würde ohne das angeschlossene Cafe nicht überleben.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Nimbim-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-4-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-4-_small.jpg&quot; alt=&quot;Nimbim-4-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Nimbim-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-35-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;90&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nimbim-35-_small.jpg&quot; alt=&quot;Nimbim-35-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nachdem wir uns wieder im 21 Jahrhundert befunden hatten, haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Byron Bay gemacht. Dort sind wir zum Cap Byron gelaufen, dem östlichsten Punkt auf dem Festland AU. Nüchtern muss ich feststellen, dass der Ozean von dort aber auch nicht anders aus sieht, schön war es trotzdem. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Byron-Bay.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Byron-Bay_small.jpg&quot; alt=&quot;Byron-Bay&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Byron-Bay-8-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Byron-Bay-8-_small.jpg&quot; alt=&quot;Byron-Bay-8-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unser nächster Stopp war dann wieder etwas im Landesinneren und zwar war es der Lamington Nationalpark. Dieser Nationalpark und auch die anderen drum herum sind aus einem riesigem, ehemalig aktiven Vulkan entstanden. Irgendwann, vor einigen Mio. Jahren ist er zum letzten Mal ausgebrochen und seit dem wachsen und gedeihen dort faszinierende Regenwälder. Nach einem sehr schönem Walk durch eine beeindruckende Regenwaldlandschaft ging es wieder zurück an die Küste und über die Gold Coast nach Brisbane. Die Gold Coast ist mit Orten wie Surfer Paradies und Miami eine Touristen- und Schicki-Micki Hochburg. In meinem Reiseführer stand had it or love it. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gold-Coast.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;64&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Gold-Coast_small.jpg&quot; alt=&quot;Gold-Coast&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich bevorzuge ersteres und ich würde dort keine zwei Tage Urlaub machen. Zuviele Bettenburgen, zuviel Porsche, Ferrari und Lamborghini und einfach zu schick für mein Geschmack. Wir haben uns mit einem Strandtag begnügt und sind dann nach Brisbane weiter gefahren. Brisbane habe ich auch nicht in so guter Erinnerung. 1. weil ich die Stadt etwas Langweilig und Öde fand. Das einzige was mir gefallen hat, war die Kunstgalerie, weil es dort schöne s/w Fotografien und Kunstwerke von Nachwuchskünstlern zu sehen gab. Steffi die nicht unbedingt ein Fan von Artgaleries ist, dachte sich das sie mal solidarität zeigt und mich begleitet. Diese Geste fand ich auch total toll, bei dem Tempo was sie vorlegte hätte man allerdings denken können, dass sie sich gerade in einem Gruselkabinett befindet und nicht in einer Galerie. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-17-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-17-_small.jpg&quot; alt=&quot;Brisbane-17-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-19-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-19-_small.jpg&quot; alt=&quot;Brisbane-19-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-25-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;65&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Brisbane-25-_small.jpg&quot; alt=&quot;Brisbane-25-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Anschließend sind wir noch durch das Queensland Museum gestiefelt, haben einen Wochenendmarkt besucht, waren lecker Essen und sind dann durch den Botanischen Garten zum Auto zurück gelaufen. Tja und da war auch schon der zweite Grund warum ich Brisbane in schlechter Erinnerung habe. Irgend so ein netter Mensch dachte sich, dass sich mein MP3 Player in seinem Besitz viel besser macht. Grundsätzlich bin ich ja dafür, dass man Musik tauscht, aber diese Variante finde ich nicht so toll, da sie sehr einseitig ist und für mich auf Dauer sehr teuer. Naja im Grunde bin ich aber auch selber schuld, da ich das Gerät nicht mitgenommen habe. Gott sei dank hat sich der Dieb mit meinem MP3-Player genügt und sonst weiter nichts mitgenommen.&lt;br /&gt;
Um ein Musikabspielgerät wenigen und mit einem etwas ärgerlichem Gefühl in der Magengegend verließen wir die Großstadt und sind zu einem sehr schönem und urigen Campingplatz in Boreen Point gefahren. Der kleine verschlafene Ort südlich von Nossa ist eigentlich kaum der Rede wert. Unser Hauptanliegen war eine Paddeltour auf dem Nossa River durch den Great Sandy NP. Leider mussten wir feststellen, dass diese Tour über mehre Tage ging und wir die selbe Strecke wieder hätten zurück paddeln müssen und somit haben wir uns mit einer Halbtagestour über den Lake Cootharaba und einen kleinen Teil eines Flusses begnügt. Trotzdem hat es bei herrlichem Sonnenschein unheimlich viel Spass gemacht und Steffi hat sich Paddeltechnisch sehr gut geschlagen. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Boreen-Point-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Boreen-Point-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Boreen-Point-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Boreen-Point-30-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;81&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Boreen-Point-30-_small.jpg&quot; alt=&quot;Boreen-Point-30-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Rück zu mussten wir leider gegen die Strömung und als wir den See erreichten auch noch gegen ordentlich Wind und Wellen paddeln. Ich glaube in diesem Moment hat sie mich sicher verflucht. Ich gebe zu es war schon recht anstrengend, aber mir hat es auch enorm viel Spass gemacht, jede Welle direkt mitzunehmen. Es konnte gar nicht genug spritzen, was sie natürlich nicht so toll fand, da sie nämlich in der Polposition saß. Abschließend muss ich aber sagen, dass sie sich extrem wacker geschlagen hat.&lt;br /&gt;
Von diesem kleinem Abenteuer ging es nach Hervey Bay wo das nächste Abenteuer schon auf uns wartete.&lt;br /&gt;
Hervey Bay ist einer der zwei Hauptzugänge zu Fraser Island, der größten Sandinsel auf der Welt. Trotz des vielen Sandes gibt es auf Fraser auch beeindruckende Regenwälder und schöne Frischwasserseen. Da diese Insel keine befestigten Straßen hat, ist sie nur via eines Allrad angetrieben Geländewagens zu befahren und genau so ein Spielzeug haben wir uns für 2 Tage in Hervey Bay ausgeliehen.&lt;br /&gt;
Am Samstagmorgen um 7:00 Uhr sind wir mit der Fähre von Hervey Bay aus nach Fraser Island gefahren. Nach einigen Metern Asphalt habe ich auf Allradantrieb geschaltet und ab ging es in eine riesige Sandkiste. Zuerst sind wir durch Regenwald an die Ostküste der Insel gefahren um dann direkt am Strand Richtung Norden zu fahren. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-5-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-5-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-5-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-109-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-109-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-109-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unterwegs haben wir einen kurzen Walk durch Rainforest gemacht, haben uns das Wrack der Maheno und andere Sehenswürdigkeiten angeschaut. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-81-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-81-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-81-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-133-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-133-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-133-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es ist total faszinierend mit einem Auto am Strand entlang zufahren, auf der einen Seit der blaue, tosende Ozean und auf der anderen Seit das grüne Hinterland. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-35-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-35-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-35-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-46-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;69&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-46-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-46-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-41-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fraser-Island-41-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fraser-Island-41-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann weit oben im Norden gibt es eine Umleitung um eine Felsklippe, die einem den Weg versperrt. Diese Umgehung ist nicht ganz einfach zu fahren, da sie aus extrem weichem Sand besteht. Naja und wie Jungs halt so sind wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Also das Allradgetriebe auf Low Range geschaltet, Anlauf genommen und los gings. Nach knapp 100m kam der Jeep dann sicher im Treibsand zu stehen, da ich die Spur nicht gleich richtig getroffen habe. Nachdem wir das Auto wieder frei gebuddelt und einige Hölzer unter die Räder gelegt hatten fuhren wir im Rückwertsgang zurück zu unserer Ausgangsposition und diskutierten, ob wir es noch einmal versuchen sollten. Letztendlich hat sie nachgegeben und ich konnte einen zweiten Versuch starten, der auch erfolgreich war. Ich muss schon sagen ich bin sehr beeindruckt was so ein kleines Auto alles bewältigen kann, wenn es alle vier Räder zu Verfügung hat. Ein zweites Mal hatte ich uns festgefahren, als ich die Ausfahrt vom Strand zu unserem Hotel nehmen wollte. Ich habe zwar gesehen wo sie ist und das sie aus stark aufgewühltem, losem Sand besteht, dadurch das die Sonne aber so tief hing und mich sehr geblendet hat, habe ich auch hier nicht auf an hieb die richtige Spur getroffen und zack saßen wir wieder fest. Dank Steffis fleißigen Händen waren wir aber nach kurzer Zeit wieder frei und konnten zu unserem Hotel fahren. An unserem zweiten Tag sind wir mehr durch das Innland gefahren, haben uns den Lake McKenzie mit seinem feinem, weißem Sand und dem Kristall klarem Wasser angeschaut und hatten eine menge Spass auf den 4WD Pisten. Naja wenn kleine Jungs spielen sind sie Glücklich und ich war extrem Glücklich.&lt;br /&gt;
Fazit: Tolle Natur + viel Spass = geniale Erfahrung&lt;br /&gt;
Ich würde sogar so weit gehen, dass es neben dem Overlandtrack auf Tasmanien einer der coolsten Trips gewesen ist, die ich hier gemacht habe.&lt;br /&gt;
Wenn Queensland, dann unbedingt nach Fraser Island fahren.&lt;br /&gt;
Eine lustige Begegnung hatten wir am 1.Mai als wir von Fraser nach Yeppoo gefahren sind. Unterwegs wurden wir von einem Polizisten angehalten und auf Alkohol getestet. Endlich durfte ich mal in so ein Gerät pusten und vorbildlich wie ich war - 0,00 Promille. Irgendwann später haben wir auch begriffen warum hier teilw. auch am Tage kontrolliert wird. In einer kleinen Stadt, deren Namen ich schon wieder vergessen habe als wir an einer roten Ampel auf grün warteten, stand neben uns ein Pick Up und der Fahrer nutzte die Rotphase um erst mal einen kräftigen Schluck aus seiner Bierdose zu nehmen. Na dann man Prost, es wurde grün und er brauste davon.&lt;br /&gt;
Von Yappoon aus sind wir mit einer Fähre nach Great Keppel Island gefahren, um dort etwas im Great Barrier Reef zu schnorcheln. Verglichen zum Ningaloo Reef in Western Australia, fand ich die Korallen am Great B. Reef schöner und ich bin der Meinung, dass ich mehr bunte Fische gesehen habe. Nachteil am Great B. Reef war, dass das Wasser kälter war und ich schon nach knapp 10-15 min gefroren habe. Naja vielleicht bin ich auch einfach nur etwas vom 28°C warmen Wasser in WA verwöhnt gewesen. Steffi hatte mit der Temperatur nicht so viele Probleme und konnte dadurch noch einen Rochen beobachten. Unser letzter gemeinsamer Stopp war Mackay, dort haben wir einen Walk durch den Eungella NP gemacht. Der Eungella NP hat den ältesten, subtropischen Regenwald in Australien und es war wirklich atemberaubend. Zu unserem Glück hatte es zwischen durch immer mal wieder etwas geregnet, wo von wir dank der dichten Baumkronen kaum etwas abbekommen haben, es aber ausgereicht hat um eine faszinierende Stimmung herbei zu zaubern. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;Eungella-NP-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Eungella-NP-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-17-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Eungella-NP-17-_small.jpg&quot; alt=&quot;Eungella-NP-17-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Zeitweise habe ich mich etwas wie Iniana Jones gefühlt und ich habe gedacht, dass sich hinter der nächsten Kurve ein alter Tempel auf tut.&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag haben wir etwas gemacht, wo von ich dachte, dass ich so etwas &lt;br /&gt;
nie machen würde. Wir waren Reiten. Ja, ja so richtig auf einem Pferd durch die Natur und so, das volle Programm also und das wo ich doch so ein Tierfreund bin.&lt;br /&gt;
Steffi und ich haben unterwegs mal einen kleinen Zoo besucht, in dem Kangaroos frei umher liefen. Steffi hatte unheimlich viel Spass beim füttern der kleinen possierlichen Tierchen. Ich fand es eher unspannend, so mal ich die Hälfte der Tiere schon in freier Wildbahn gesehen hatte und dachte immer nur: Geh weg, du bekommst nichts du bist zu dick.&lt;br /&gt;
So und nun also Alex auf einem Pferd. Als wir auf dem Gestüt ankamen, fragte die Besitzerin zu erst Steffi ob sie denn Reiten könne und dann mich. Die Antworten sind immer dieselben, die Mädels können es, die Kerle nicht und die Kerle machen es den Mädels wegen.&lt;br /&gt;
Nach dem das Pferd gesattelt war konnte ich aufsitzen und mir wurde im Crash-Kurs erklärt wie man reitet. Steffi hatte mir vorher zwar schon einiges über das Reiten erzählt, trotzdem war es anfangs ganz schön schwierig das Pferd zu kontrollieren. Nach dieser kleinen Einführung ritten wir mit der Besitzerin und ihrer Tochter ca. 1,5 Stunden über Stock und Stein und schauten uns die tolle Landschaft an. Nach einer kleinen Teepause mit Gebäck ging es wieder los und diesmal wollte mir die Besitzerin das Reiten im Trapp zeigen. Holla die Waldfee, so weit über dem Erdboden hat mir diese Geschwindigkeit schon ganz schön Respekt eingeflösst, nachdem ich mich aber daran gewöhnt hatte, war es aber ein geniales Feeling. Nach insgesamt 3h Reiten war der ganze Spass wieder vorbei.&lt;br /&gt;
Abschließend muss ich sagen, hat es mir schon Spass gemacht und es war auf jeden Fall sehr interessant, aber mein Hobby wird es wohl doch nicht werden.&lt;br /&gt;
Steffi hat das Gestüt und die Reiterei so toll gefallen, dass sie gleich dort geblieben ist und nun für Kost und Unterkunft dort arbeitet.&lt;br /&gt;
Die 3,5 Wochen mit Steffi fand ich sehr lustig und haben mir viel Spass gemacht. Vor allem weil sie eine lustige und aufgeweckte Frau ist, die auch neuen Aktivitäten offen gegenüber steht.&lt;br /&gt;
Da ich nach 4 Wochen eh wieder arbeiten wollte, kam mir die Trennung gar nicht ungelegen, also bin ich zurück gefahren und bin momentan in Childers ca. 350km nördlich von Brisbane. Dort gibt es einen Campingplatz der einem, wenn man dort wohnt arbeit bei den umliegenden Farmen besorgt. Das Gute an diesem Campingplatz ist dass man eine Menge anderer netter Backpacker trifft, der Nachteil: Teuer und eine extrem unfreundliche und unkooperative Besitzerin.&lt;br /&gt;
Momentan ernte ich Paprika, was ziemlich auf den Rücken geht, da dieses Gemüse sehr Boden nah wächst. Die ersten Tage wurde ich nach Stunde (13,80AU$)bezahlt, was erst mal toll klingt, aber nichts bringt, wenn man nur 4-6 Stunden arbeitet. Ich weiß, dass ich mit dieser Arbeit nicht reiche werde, aber ein gewisses Mindesteinkommen wollte ich schon haben und das war mit diesen Konditionen nicht zu erreichen. Also habe ich gefragt ob ich nicht per Eimer bezahlt werden kann. So ein Eimer fasst ca. 20kg Paprika und ich bekommen pro Eimer 1 AU$. Dies wiederum klingt nicht viel, da ich aber in 6h zwischen 110 und 120 Eimer abgebe, bekomme ich auf jeden Fall mehr Geld als wenn ich nach Stunde bezahlt würde.&lt;br /&gt;
Eigentlich wollte ich hier bis ende Juni arbeiten, aber ob mein Rücken das so lange mit macht weiß ich noch nicht. Naja es ist ja bloß arbeit und ich muss es ja nicht mein Leben lang machen.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Reiseroute</title>
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    <title>17.03.-06.04.2006</title>
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    <description>Kurze Einleitung&lt;br /&gt;
Dieser Bericht ist in mehreren Etappen entstanden, was sich daraus ergeben hat, dass ich es aus arbeitstechnischen Gründen nicht geschafft habe den ersten Teil wie geplant vor 1,5 Wochen auf meiner Site zu veröffentlichen. Auch hatte ich keine Lust den Bericht an dauert zu ändern, also entschuldigt bitte eventuelle Wiederholungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist Freitag der 24.03.06 und der Zeiger meiner Digitaluhr zeigt 19:40 Uhr an. Ich sitze gerade in unserer alten aber tapferen Lady, blicke auf tausenden von Weinstöcken, hinter denen sich gerade der Horizont orange-rot färbt, der Geruch von vergorenen Weintrauben steigt mir in die Nase und ich stellen mit erschrecken fest, dass schon wieder eine Woche um ist, die zwar nicht sonderlich spannend war, aber doch eine große Veränderung mit sich gebracht hat. &lt;br /&gt;
Am Freitag (17.03.06) sind wir gegen Mittag, etwas wehmütig, weil die Leute bei denen wir die letzten 3 Nächte geschlafen haben super lieb waren aus Perth in Richtung Kalgoorlie aufgebrochen. Nach ca. dem viertel der Strecke wurde es langsam Abend und wir hatten beschlossen einen Rastplatz, etwas abseits des Highways am zweit o. dritt größten Monolithen, Kokabin Rock zu schlafen. Mit dem Monolithen bin ich mir nicht ganz sicher ob es nun der 2. größte von AU ist oder der 2. größte von Western Australia oder vielleicht doch ganz anders. Wir sind nämlich etwas durch einander. Wir haben angenommen, dass Uluru der größte Monolith auf der Welt ist, dem nach wäre unserer der 2.größte. Nun haben wir aber in WA davon gelesen, dass man dort den größten Felsen finden kann (Mt. Augusta), dem nach rückt Uluru auf Platz Nr. 2 und unserer auf den 3. Platz. Na gut haben wir uns gedacht, vielleicht ist ja Uluru der größte Monolith von Nothern Territory, aber wir waren uns fast sicher, dass die die ganze vom größten Monolithen der Welt gesprochen hatten. Ich hoffe Ihr versteht unsere Verwirrtheit.&lt;br /&gt;
Tja nun würde ich euch ja gerne des Rätsels Lösung präsentieren, aber das kann ich leider nicht genau, da in meinem Reiseführer, der eigentlich recht kompetent ist drin steht, dass Mt. Augustus the biggest rock in the wold ist und Uluru the wolds biggist monlith ist. Wo liegt der Unterschied zwischen monolith und rock?  Ich hab zwar leider keine Höhenangaben zum Mt. Augustus gefunden, aber ich glaube der größte Felsen/Felsblock ist er nicht, da wir wahrscheinlich im Elbsandsteingebirge höhere Felsen haben.:) Ich denke folgendes, um dieses Thema mal zum Abschluss zu bringen. Uluru ist der größte Monolith der Welt, Mt. Augustus ist der größte Felsen von WA und Kokabin Rock vergessen wir mal - war eh unspannend.&lt;br /&gt;
Du siehst Anne ich habe es wirklich versucht eine Lösung zu finden, wenn ich daran denke forsche ich aber noch einmal im www nach.&lt;br /&gt;
Zurück zur Story.&lt;br /&gt;
Diesen pseudo-2.größten Monolithen in absoluter Dunkelheit und irgendwo im Hinterland von WA zu finden war gar nicht so einfach und noch einmal richtig abenteuerlich. Irgendwann wurde die asphaltierte Straße zu einer Sandpiste, die Straßenschilder waren auch nicht wirklich hilfreich und die Abzweigung an der wir abbiegen wollten gab es einfach nicht. &lt;br /&gt;
Wir hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben und haben beschlossen diese Straße nur noch bis zum Ende zu fahren, da war auf einmal unsere ersehnte Straße und der Rastplatz. Anschließend haben wir herausgefunden, dass die Wegbeschreibung von der anderen Richtung ausgegangen war.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kokerbin-Rock-WA-3-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kokerbin-Rock-WA-3-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kokerbin-Rock-WA-3-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kokerbin-Rock-WA-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kokerbin-Rock-WA-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kokerbin-Rock-WA-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Am Sonntag haben wir uns Kalgoorlie angeschaut. Diese Stadt ist einst mal DIE Goldgräberstadt mit prachtvollen Hotels, Bars und noch weiteren schönen Gebäuden gewesen. Heute wird hier zwar immer noch Gold abgebaut aber ich denke Sie lebt mehr vom Tourismus. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-5-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;80&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-5-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalgoorlie-WA-5-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wir hatten glück und es war Markttag, was für uns hieß, dass wir eine kostenlosen Führung im Super Pit bekommen haben. Der Super Pit ist ein riesiger Krater in dem ernorme Mengen an Gestein abgebaut werden und nebenbei wird auch noch Gold gefunden. Der Super Pit soll sich angeblich auf einer großen Goldader befinden, die Mengen an Gold sind aber recht gering. Die Dimensionen dieses Loches und der Maschinen  waren aber schon sehr beeindruckend.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-11-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-11-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalgoorlie-WA-11-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalgoorlie-WA-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalgoorlie-WA-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Tja und dann war da noch die große Veränderung von der ich am Anfang geschrieben habe.&lt;br /&gt;
Kalgoorlie war die letzte Stadt auf unserer 6 monatigen Reise, die sich Anne und ich gemeinsam angeschaut haben. In den frühen Morgenstunden des Montages ist Anne in den Indian Pacific gestiegen und ist nach Sydney gefahren von wo aus Sie dann wieder nach Berlin fliegt.&lt;br /&gt;
Zum Abschied sind wir zum ersten Mal in AU Essen gegangen. Ehrlich wir haben es in sechs Monaten nicht geschafft in ein Restaurante ein zukehren, es waren immer nur Take aways. Das Beste zum Schluss und der Abend war wirklich nett. Wir haben die vergangene Zeit noch einmal Revue passieren lassen und haben festgestellt, dass wir eine tolle Zeit hatten, viel gesehen haben, sehr nette Menschen kennen gelernt haben und das wir uns trotz einiger Meinungsverschiedenheiten doch ganz gut verstanden haben und das es keiner Bereut mit dem anderen losgefahren zu sein. Gegen 24:00 Uhr haben wir uns verabschiedet, Anne ist in Ihren Zug gestiegen und ich habe mein MP3-Player angeworfen und bin noch bis morgens 7:30 Uhr Auto gefahren. Ich hatte mir vorgenommen den Sonnenaufgang im Nullabor zu sehen und zu fotografieren. Außerdem wollte ich am Mittwoch in Port Augusta (SA) sein. Die Nachtfahrt war im wahrsten Sinne des Wortes ein tierisches Erlebnis, da man nachts teilw. mehr Tiere sieht als am Tage. Kangaroos am Straßenrand, Kangaroos auf der Straße, Hasen auf der Straße und so weiter. Es ist aber alles gut gegangen und so konnte ich den Sonnenaufgang im Nullarbor genießen und hinterher etwas schlafen. Am Mittwoch gegen 13:30 Uhr bin ich nach unendlich langweiligen 1874km in Port Augusta angekommen und habe mich dort gleich um einen Job in Victoria oder New South Wales bemüht. Nach dem 3.Telefonat hatte ich eine wage Zusage für einen Job bei Mildura, genaueres könne man mir aber erst sagen, wenn ich dort sei. Und weil ich ja noch nicht genug gefahren bin, habe ich mich gleich auf den Weg gemacht, da ich am nächsten Tag dort sein wollte. Am zeitigen Donnerstagnachmittag hatte ich die 700km hinter mir und einen Job auf einer Weinplantage. Juhu da haben sich die Strapazen doch gelohnt. Die Arbeit ist, momentan jeden Falls noch ziemlich lustig und macht direkt etwas Spaß. Ich muss nicht etwa bei 35°C in der prallen Sonne Trauben ernten, nein mein Arbeitsplatz hat angenehme 1,3°C und heißt Kühllager. Dort muss ich mit einigen anderen in voll gepackte Styroporkisten ein Flies legen, welches Pilzbefall der Trauben verhindern soll, der nächste faltet die Tüte zusammen, der dritte verschließt sie mit einem Deckel und ein vierter stapelt die fertigen Kisten auf einer Palette.  &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Robinvil.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Robinvil_small.jpg&quot; alt=&quot;Robinvil&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Fließbandarbeit halt, aber lustig und wenn man sich beeilt wird einem sogar warm. Einen Schock bekomme ich bloß, wenn ich zur Pause in die Sonne trete und mir sofort der Schweiß läuft. Hätte ich mir auch nicht träumen lassen, dass ich mal auf dem wärmsten Kontinent in einem Kühllager arbeite. Macht aber irgendwie Sinn oder? Diese ewige Hitze erträgt ja auch keiner auf Dauer. Oder wie seht IHR das? Naja ich finde es super, in meinem normalen Job in Berlin arbeite ich zeitweise bei 30°C und extrem hoher Luftfeuchte, also nun mal das Gegenteil.&lt;br /&gt;
Nach einer Woche alleine durch die Gegend fahren, fange ich an mich daran zu gewöhnen, dass nun der Rucksack mein Beifahrer ist und ich denke ich werde ihn Wilson nennen und ihm ein Gesicht malen.:)&lt;br /&gt;
Die ersten zwei Tage im Nullabor waren schon ziemlich ungewohnt und ich muss zugeben, dass ich mich zeitweise recht einsam gefühlt habe. Aber wie gesagt nach einer Woche geht es allmählich und vielleicht finde ich ja irgendwo unterwegs eine nette Backpackerin, die mich die Ostküste entlang begleitet.:)))))&lt;br /&gt;
Naja die nächsten drei Wochen werde ich wohl Weintrauben verpacken und was ich danach mache muss ich mir noch überlegen- hab ja jetzt genug Zeit. Ich vermute mal langsam Richtung Sydney und Queensland fahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch einige Zahlen.&lt;br /&gt;
In 6 Monaten haben wir 23.481km zurückgelegt davon bin ich in den letzten vier Tagen 2574km gefahren. Ich weiß nicht was das in Europa ist, vielleicht Berlin-Moskau oder Paris-Moskau oder Nordkap-Rom?????? Ich werde mal nachforschen.&lt;br /&gt;
Wir sind in 6 von 7 Bundesstaaten gewesen und haben außer Brisbane, Cairns und Darwin alle größeren Städte gesehen. Unser Auto hat im Großen und Ganzen auch gut durch gehalten. Es brauchte nur 4x einen Mechaniker, 4 neue Reifen, eine neue Bremsleitung, einige Teile im Motorraum, 14l Öl und langsam mal eine Autowäsche und evtl. einen neuen Luftfilter.&lt;br /&gt;
Mitleerweile ist es 23:30 Uhr, die Sonne hat sich in eine Glühlampe verwandelt, wenn ich raus schauen möchte sehe ich nur noch mein Handtuch, welches ich zum Trocknen aufgehängt habe und ich denke es ist Zeit für mich etwas Augenpflege zu betreiben. Morgen muss ich schließlich wieder früh raus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woche 27.03.- 06.04.2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten 15 Tage habe ich fast durch gehend in einem begehbaren Kühlaschrank mit Unmengen von Weintrauben, Grapes oder in koreanisch Poto gearbeitet.&lt;br /&gt;
Kurz mein Tagesablauf.&lt;br /&gt;
Gegen 5:05 Uhr ist mein Mobiltelefon der Meinung, dass ich lange genug geschlafen habe und langsam aufstehen soll. Das erste Klingeln ignoriere ich erst einmal und ich quäle mich erst nach dem zweiten Ermahnen langsam aus dem warmen Bett. Alles Folgende geschieht fast automatisch. Anziehen, Tee kochen, Morgentoiletten, Frühstücken und Sachen für die Arbeit packen. Gegen 6:00 Uhr trotte ich langsam durch die morgendliche Dunkelheit in den Shed (Lagerhalle, Schuppen), wo ich mich wenige Minuten später meine Stempelkarte in der Stechuhr versenke. Dieses Zeitmanagementgerät ist nicht ganz so modern wie das in dem Krankenhaus in dem ich normalerweise in Berlin arbeite und wünscht mir nicht Viel Spass.&lt;br /&gt;
Von 6:00  7:00 Uhr helfe ich beim säubern der Fliesbandanlage vom Vortag, ab 7:00 Uhr wechsel ich in den Kühlraum und verschließe  und stapel mit einigen anderen Travellers Styropore Kisten. Die Dauer dieser Arbeit variiert, aber normalerweise sind wir gegen 16:00 Uhr damit fertig. Anschließend machen wir noch sauber und bereiten noch einiges für den nächsten Tag vor. Die Arbeiten, die ich dann erledige sind unterschiedlich. Entweder falte ich plastik Tüten in Styropore Kisten oder ich klebe Firmensticker auf die fertigen Kisten. Tüten falten ist extrem langweilig und ich versuche diesem Job so oft wie möglich zu entgehen. Sticker kleben finde ich da schon, na ja ich möchte nicht sagen spannend aber zu mindestens spannender. Die Temperaturen in den Kühlräumen sind unterschiedlich. In dem Raum in dem wir die Trauben verpacken, sind es angenehme 1- 2,5°C, in dem wo die Grapes zwischen gelagert werden und wo wir die Sticker kleben sind es nur 0- -1°C. Brrrrr&lt;br /&gt;
Gegen 19:30 Uhr ist Feierabend und ich gehe dann ausgiebig duschen, koch mir etwas zu essen, höre Musik oder Hörbuch und gegen 22:00 Uhr schließe ich meine Augen. Ihr seht da ist wenig Zeit um irgendetwas in der Stadt zu erledigen, so mal das Internetcafe auch gegen 17:00 Uhr schließt. Die einzigste Möglichkeit zum Einkaufen oder Ähnliches ist der Freitag, dort habe ich gegen 17:00 Uhr Feierabend oder man macht einfach früher Feierabend.  &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3944.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3944_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT3944&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3949.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3949_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT3949&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3955.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT3955_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT3955&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Die Arbeit ist zum großen Teil ganz spaßig und die Leute sind auch gut drauf. Hauptsächlich arbeite ich mit koreanischen Backpackern zusammen, aber auch Vietnamesen, Afghanen, Philipinesen,  vier Israelis, ein Franzose und einige Australier findet man hier. Ich schätze ich werde noch ein oder zwei Wochen hier bleiben und dann nach Queensland fahren um mal wieder Urlaub zu machen.&lt;br /&gt;
Wettertechnisch hat es sich in den letzten zwei Wochen ordentlich abgekühlt.&lt;br /&gt;
Am Tage sind es nur noch 20- 25°C und in der Nacht fällt die Quecksilbersäule schon mal auf unter 10°C und seit einigen Tagen beheize ich das Auto abends mit einem kleinen Heizlüfter. Solche Temperaturen bin ich gar nicht mehr gewöhnt, obwohl ich es grundsätzlich besser finde bei 10°C zu schlafen als bei 25°C.&lt;br /&gt;
Tja bei euch wird es langsam Frühling und hier hält mit großen Schritten der Herbst Einzug.</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-07T06:18:48Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1704444/">
    <title>27.02.-08.03.2006</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1704444/</link>
    <description>Diese eineinhalb Wochen bekommen von mir den Namen Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Aber der Reihe nach.&lt;br /&gt;
Am 27. Februar haben wir uns Geraldton angeschaut und einige Dinge erledigt. Ich habe mich um meinen Rückflugstermin gekümmert und Anne hat sich eine Unterkunft in Sydney organisiert. Die Sache mit meinem Flugticket war eine etwas nervige Angelegenheit. Kurz zu meinem Ticket. Ich habe mir in Dt. ein so genantes offenes Ticket gekauft, welches ein Jahr gültig ist und noch kein festen Rückflugstermin hat. Diesen Termin kann man dann vor Ort selber festlegen und genau das wollte ich seit Perth machen, was aber aus verschiedenen Gründen nicht ging. 1. Ich konnte nicht, wie angenommen in jedes x beliebige Reisebüro laufen um den Termin festzulegen, sondern musste direkt zur Airline gehen. Gut Perth hat bzw. hatte eine Austrian Airline Filiale. Zu der bin auch hin gestiefelt und habe dort erfahren, dass Austrian umgezogen ist und keine Filiale mehr in Perth hat sondern nur noch in Sydney und Melbourne, aber wenigstens konnte mir der nette Mann eine kostenlose Servicenummer geben bei der ich doch mal anrufen sollte. Am Montag habe ich nach 20min Warteschleife, mit netten Werbesprüchen und Informationen zum Gewicht seiner Gepäckstücke auch tatsächliche eine nette, weibliche Servicefachkraft erreicht, der ich mein Anliegen geschildert habe und sie mir sogar weiterhelfen konnte. Am Ende dieses Telefonats kannte ich die Spinnweben in den Ecken der Telefonzelle auswendig und hatte ein Rückflugtermin im August. Die Stadt Geralton ist eigentlich eher unspannend. Halt eine kleine Stadt mit einer hübschen Ladenstraße, einem Shoppingcenter und einem Warmemorial. Richtig toll fand ich die Buchläden in denen man neben Bücher auch Kaffe und Kuchen in netter Atmosphäre genießen und im Internet surfen konnte.&lt;br /&gt;
Am Nachmittag sind wir in den Kalbarri Nationalpark gefahren, dort wollten wir die Nacht verbringen und am nächsten Tag eine kleine Wanderung unternehmen. Als wir einen hübschen Platz zum schlafen gefunden hatten und wir das Auto ordnungsgemäß parkten, haben wir leider festgestellt, dass es hin dieser Gegend unheimlich viele Fliegen gibt. Kaum hat man einen Schritt nach draußen gemacht, ist man von einer schwarzen Traube umgeben gewesen, die einen nicht mehr in ruhe gelassen hat. Gott sei dank ist relativ zügig die Sonne untergegangen und mit der Dunkelheit gingen die Fliegen. Nur leider folgt nach der Nacht der Morgen und die Fliegen waren ordentlich ausgeschlafen und anscheinend hoch motiviert meine Nerven zustrapazieren. Das Frühstück war reiner Kampf und ich hatten mühe meine  Fruitrings und mein Toast gegen die schwarzen, fliegenden Biester zu verteidigen. Es ist schon ziemlich lästig und extrem Nervig, wenn es in einer Tour um einem herum summt, es überall krabbelt und diese Viecher versuchen Nase, Augen und Ohren zu entern.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fliegenprobleme-WA-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fliegenprobleme-WA-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fliegenprobleme-WA-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Nach einer kleinen Wanderung wollten wir weiter fahren, was aber nicht ging, da unser Auto mal wieder nicht ansprang. Noch zwei Tage zuvor habe ich mit meiner Mutter telefoniert und sie meinte noch wie toll doch unser Auto fährt und dann das. Nach 20 min erfolglosen Startversuchen war unsere Batterie leer und somit hat sich Anne an die Straße gestellt und ein Auto angehalten welches uns Starthilfe gegen konnte. Nach dem ich das rote Kabel an das rote und das schwarze an das schwarze meiner Batterie geklemmt habe und unser neuer bester Freund das selbe getan hatte, hat es komisches geknistert  und Qualm stieg von unserer Batterie auf. Ein Kurzschluss. Nach kurzem kontrollieren habe ich den Fehler gefunden. Und zwar ist bei unserer Batterie das rote Kabel der Minuspol und das Schwarze der Pluspol. Zu dumm nur, dass bei dieser Aktion unser Starthilfekabel durchgeschmort war und der andere keins hatte. Aber die Einheimischen waren nett und haben uns in den nächsten Ort, Kalbarri zu einer Werkstadt gefahren. Dort haben wir einen Augenblick gewartet und sind dann mit einem Mechaniker wieder zu unserem Auto gefahren. Dieser konnte uns erfolgreich Starthilfe geben und so haben wir uns mal wieder auf den Weg in eine Werkstat gemacht. Der Mensch in der Werkstat wollte uns Anfangs nicht helfen, weil er uns falsch verstanden hatte und dachte es sein Problem mit der Batterie und kein mechanisches/elektronisches. Nach dem unser Auto aber vor seiner Werkstat wieder nicht ansprang, hat er doch einen Blick in den Motorraum geworfen und nach 30 min und einem neuen Kabel war das Problem behoben. Mal sehen für wie lange?&lt;br /&gt;
Anschließend sind wir wieder in den Kalbarri NP gefahren und haben noch eine kleine Wanderung durch einen Canyon gemacht. Eigentlich sollte diese Wanderung eine Rundwanderung sein, aber nachdem wir den nächsten Wegweiser gerade so in den Fluten des Flusses ausmachen konnten, haben wir uns entschlossen denselben Weg, den wir gekommen waren wieder zurück zu nehmen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-43-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-43-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalbarri-NP-WA-43-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-34-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-34-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalbarri-NP-WA-34-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-50-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kalbarri-NP-WA-50-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kalbarri-NP-WA-50-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unser nächster Stopp war der Hamelin Pool an der Shark Bay. Dort haben wir uns die ältesten, lebenden Organismen angeschaut, die Wissenschaftler bis jetzt entdeckt haben. Diese Lebensformen heißen Stromatolieten und sind ca. 1900 mio Jahre alt. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stromatoliten-WA-6-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stromatoliten-WA-6-_small.jpg&quot; alt=&quot;Stromatoliten-WA-6-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Anschließend sind wir an den Shell Beach gefahren um mal etwas im Indischen Ozean baden zu gehen. Das Interessante am Shell Beach war, wie der Name ja schon verrät der gesamte Strand aus größeren und kleineren Muscheln bestand. Ehrlich das weiß auf den Bildern ist wirklich kein feiner Sand, sondern sind aber Millionen von Muscheln. Ohne eine geeignete Unterlage ist das sonnen dort auch gleichzeitig peeling. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Shell-Beach-WA.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Shell-Beach-WA_small.jpg&quot; alt=&quot;Shell-Beach-WA&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Shell-Beach-WA-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Shell-Beach-WA-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;Shell-Beach-WA-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe den Fehler gemacht und bin ohne Flip-Flops zum Auto gerannt was bestimmt unheimlich lustig aussah, aber doch etwas weh tat an den Fußsohlen. Ihr kennt doch OTTO oder? Egal das Wasser war auf jeden Fall mal wieder richtig klar und hatte ca. 25°C Wassertemperatur, also ideal zum chillen im Wasser.&lt;br /&gt;
Am selben Tag haben wir in Denham auf einem Campingplatz übernachtet und wir wollten gerade aufbrechen um Fishn Chips essen zu gehen, da spricht uns Ray an und nach einem kurzem small talk waren wir zum frisch geangelten Fisch essen bei ihm und seiner Freundin eingeladen. Die Geschichte zu den beiden ist, wie ich finde typisch Australisch und symbolisiert etwas die Lebendseinstellung der Aussies. Sie kommen aus Melbourne, haben gerade ihren Arbeitgeber gewechselt und verbinden den Umzug von Melbourne nach Port Hedland (kleiner Ort im Norden WA) mit einer Reise durch WA. Ach so beide arbeiten als Pflegepersonal mit psychisch Kranke Patienten zusammen. Willkommen im Club. Die beiden waren sehr lustig und der Fisch war unheimlich lecker. Im laufe des Abends haben wir uns ausgiebig über unsere Eindrücke von den Aboridginals unterhalten, was sehr interessant war, da ihre Sichtweise in etwa der unserer entsprochen hat. Nach den Abogininals wurde dann noch kurz Politik angeschnitten, was aber recht zügig wieder beendet wurde, da er sich so in rage agitiert hat, dass er anschließend seine Gitarre herausgeholt hat und zum runterkommen erst einmal schön Blues gespielt hat. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Denham-8-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Denham-8-_small.jpg&quot; alt=&quot;Denham-8-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Ich bin normalerweise für diese Musikrichtung nicht so zu haben, aber für diese Stimmung war es genau die richtige Musik. Ich habe diesen fantastischen Abend sehr genossen und bin irgendwann wohlgesättigt ins Bett gegangen.&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen haben wir uns in Monkey Mia Delphine angeschaut und waren anschließend noch baden. Die Delphine fand ich nicht so spannend, was aber sicher daran liegt, dass mich die meisten Tiere eh nicht so rocken. Etwas abseits am Strand standen noch einige Pelikane (glaube ich), die wiederum fand ich dreimal spannender als Flipper. Lustig war mit anzusehen, wie diese Vögel ihren Kopf nach hinten gedreht haben um zu schlafen. Sehr praktisch, wenn ich das könnte, wäre das schlafen in der U-Bahn nicht mehr so anstrengend. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Monkey-Mia-WA-14-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Monkey-Mia-WA-14-_small.jpg&quot; alt=&quot;Monkey-Mia-WA-14-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der nächste wirklich erwähnens Werte Stopp war Coral Bay am Ningaloo Reef. An diesem schönem Strand mit seinem klarem, blauem Wasser kann man nur eins machen Schnorcheln, Tauchen oder Kajak fahren. Das Ningaloo Reef ist das am dichtesten an der Küste gelegene Korallenriff in Australien, was heißt das man vom Strand aus einige Meter rausschwimmt und schon sieht man große und kleine bunte Fische und Korallen. Die Korallen waren leider nicht so bunt aber trotzdem sehr beeindruckend. Das schöne ist auch gewesen, dass man kaum schwimmen musste, man ist einfach an das eine Ende des Strandes gelaufen, ist dann einige Meter auf das Meer rausgeschwommen und dann hat man sich mit der Strömung an das andere Ende treiben lassen. Sehr angenehm, nur wenn man an deiner Stelle länger verweilen wollte musste man seine Flossen bewegen. Nach einem ziemlich beeindruckenden und Quallenfreiem Schnorchelerlebnis sind wir zu unserem letzten Ort an der Westküste Gefahren. In Exmouth sind wir zwei Tage geblieben, waren etwas Schnorcheln und im Cape Range NP wandern. Schnorcheltechnisch bin ich etwas enttäuscht gewesen, da man kaum etwas gesehen und die Strömung noch stärker war als in Coral Bay. Das wir kaum Pflanzen gesehen haben, lag vor allem aber daran, dass hier vor einigen Jahren ein sehr starker Cyklon vorbei kam und ziemlich viel zerstört hat. Unsere Planung für die nächsten Tage sah vor, dass wir von Exmouth landeinwärts in den Karijini NP fahren, ein-zwei Tage dort verbringen und anschließend durch das landesinnere zurück nach Perth fahren.&lt;br /&gt;
Dieser Plan scheiterte als wir am Nanutarra Roadhouse nachtanken wollten und uns die nette Dame erzählte, dass die einzige Straße zu diesem NP gesperrt sei, weil eine Brücke in folge des Cyklons Emma eingestürzt war. Willkommen in Australien. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fluss-Nanutarra-Rh-WA-11-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Fluss-Nanutarra-Rh-WA-11-_small.jpg&quot; alt=&quot;Fluss-Nanutarra-Rh-WA-11-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es gab zwar noch einen anderen Weg, weiter an der Küste nach Norden und dann zurück ins Landesinnere, aber das wären 760km mehr gewesen und darauf hatten wir keine Lust. Eine Nachricht, die Hoffung bei uns weckte war, dass an der Brücke gearbeitet wird und sie evtl. heute Abend wieder passierbar ist. Also habe wir im teuersten Roadhouse an Westküste den Tag irgendwo im nirgendwo verbracht, abwechseln mal im klimatisierten Cafe, mal im Saunaauto. Gegen 16:00 Uhr, als wir gerade aufbrechen wollten kam der Roadinspector vorbei und meinte, dass die Brücke weiterhin gesperrt ist und er auch nicht versichern kann, dass sie morgen oder Übermorgen geöffnet wird. Ok, da es hier in der Gegend ausser nichts und noch mal nichts, nix zu sehen gab, haben wir beschlossen langsam nach Perth zurück zu fahren. Das Problem bestand nur darin, dass Annes Zug erst am 20.03. von Kalgoorlie fuhr und wir jetzt enorm viel Zeit hatten mit der wir nicht genau wussten was wir mit ihr anstellen sollten. Alle Sehenswürdigkeiten an der Westküste hatten wir gesehen und auf Grund der Hitze und der Fliegen hatten man auch keine große Lust an einem Ort länger zu verweilen. Anne hatte zwar noch eine recht gute Idee wie wir die Zeit nutzen könnten, aber dazu hätten wir nach Sydney gemusst und das funktionierte nicht, weil wir das Auto nicht von Perth nach Sydney via Zug transportieren konnten. Also sind wir ganz entspannt den selben Weg zurück gefahren, habe noch einige Abstecher zu einem benedecktiener Kloster und einem Center was sich mit Gravitation beschäftigt gemacht. Das Gravitationscenter war ganz informativ, obwohl mir leider teilweise die Vorstellungskraft für die Ideen und Theorien der Physiker und Mathematiker fehlt. Aber lustige Poster mit Zitaten von Einstein gab es dort, die man aber leider nicht gegen Bares erstehen konnte. Sind halt Wissenschaftler und keine Tourismusexperten.&lt;br /&gt;
Am Dienstag den 14.03.06 waren wir wieder in Freo (Fremantle) und haben uns mit Mike, dem Fotografiestudent aus Perth den wir in Adelaide Anfang Januar kennen gelernt haben und einigen Freunden von ihm auf ein Bier getroffen. Seine Freunde waren Rosie u. Jeremy, ein wirklich sehr nettes Pärchen und ein Typ von dem mir der Name schon wieder entfallen ist. Ich weiß ich habe kein gutes Namensgedächtnis. Rosi und Jeremy sind in unserem Alter und sind verheiratet. Uns ist aufgefallen, dass viele Australier jung heiraten, Haus und Familien haben. Mit jung meine ich, in meinem Alter und früher, was ich wirklich erstaunlich finde, das sich junge Mensche so zeitig so fest binden. Ich finde es jetzt nicht schlimm, es verwundert mich nur jedes mal wieder, wenn ich Pärchen in meinem Alter begegne und sich dann herausstellt, dass sie x Jahren verheiratet sind und ein Haus nicht weit vom Strand besitzen. &lt;br /&gt;
Ich muss ja zugeben der erste Gedanke, der mir dann meistens durch den Kopf schießt ist: Oh Gott, ihr seit doch noch so jung, macht keine Dummheiten!, aber die Dummheit ist ja zu diesem Zeitpunkt schon vollbracht und dann folgt Respekt und Anerkennung für diese enorme Leistung. Außerdem schießt mir meistens durch den Kopf: Oh Schreck die beiden hier vor mir sind verheiratet, haben Haus und dem nächst stehen wohl Kinder an und ich? Ich, ein vierteljahrhundert alt, habe weder das eine noch das andere und mache Dinge auf die ich gerade Lust habe wann ich will und wo ich will. Wo soll das bloß alles hinführen? Allerdings sind die Aussies auch etwas lockerer als wir deutschen. Wenn man in der Gegend in der man gerade ist keine Arbeit mehr findet oder es einfach langweilig findet, packt man seine sieben Sachen, verkauft das Haus und zieht einfach um. Ich glaube es gibt wenige Australier, die auf Ewig an einem Ort bleiben.&lt;br /&gt;
Zum Beispiel Rosie &amp; Jeremy. Er hat einige Zeit in Norwegen studiert, dann haben beide in Sydney gelebt, nun Perth und sie planen in 1-2 Jahren nach Norwegen zu ziehen. Wie gesagt sehr nette und liebe Leute, bei denen wir auch drei Nächte schlafen konnten. &lt;br /&gt;
Noch kurz ein Satz warum fast alle Australier ein Haus haben. &lt;br /&gt;
1. In den Städten gibt es kaum Wohnhäuser wie in Berlin, München, Köln u.s.w.. Außerdem sind die Mieten wohl recht hoch und deshalb kann man auch gleich ein Haus kaufen. &lt;br /&gt;
2. Ist es hier nicht so kostspielig ein Haus zu kaufen wie in Dt..&lt;br /&gt;
Für eine ½ mio AU$ bekommt man hier ein fast richtige Luxushütte in ordentlicher Lage.&lt;br /&gt;
Am Freitag werden wir uns auf den Weg in das 600km entfernte Kalgoolie machen, wo sich dann am Montag Morgen Annes und meine Wege trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einige Westkuestenbilder.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Carnavon-Jetty-WA-saphier-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Carnavon-Jetty-WA-saphier-_small.jpg&quot; alt=&quot;Carnavon-Jetty-WA-saphier-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Carnavon-Jetty-WA-saphier-1.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Carnavon-Jetty-WA-saphier-1_small.jpg&quot; alt=&quot;Carnavon-Jetty-WA-saphier-1&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Lanscape-WA-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Lanscape-WA-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Lanscape-WA-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-16T07:46:34Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1624652/">
    <title>18.02.- 26.02.2006</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1624652/</link>
    <description>Am Freitag, unserem letzten Arbeitstag auf der Weinplantage haben wir uns noch nach Feierabend mit unserer Vorarbeiterin (Supervisor hier genannt) auf ein Bierchen in ihrem Haus getroffen. Wir haben uns recht nett mit Ihr über dies und das unterhalten und zum Schluss hat sie uns noch eine ganze Menge zu essen und leckeren selbst hergestellten Wein mitgegeben. Halt wie ne richtje Muddi. Wenn wir noch das Wochenende geblieben wären, hätte sie uns noch gezeigt wie man Schafe schert, die sie auch noch züchtet, aber wir wollten weiter.&lt;br /&gt;
Am Samstag haben wir uns die Stadt Denmark angeschaut, die angeblich für ihre Kunst und alternativen Lebensstil bekannt sein sollte. In der Tat war die Stadt nicht ganz uninteressant, aber irgendwie habe ich mit mehr hängen gebliebenen Hippies gerechnet. Anschließend sind wir den Tree Top Walk gelaufen. Bei diesem Walk handelt es sich nicht um einen Spaziergang auf dem Boden, nein man läuft auf einer Stahlhängebrückenkonstruktion, ca.40m über dem Erdboden durch den Wald. Es ist richtig, man läuft nicht über dem Wald, sondern auf Grund der extremen Höhe der Bäume immer noch durch den Wald. Ich fand es war schon beeindruckend, aber die Architektur der Brücke fand ich spannender. Anschließend sind wir noch durch einen Wald gelaufen mit noch mehr hohen und breiten Bäumen, welche sicher auch irre interessant sind, mich aber fast gar nicht gerockt haben. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Tree-Top-Walk-WA-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Tree-Top-Walk-WA-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;Tree-Top-Walk-WA-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Mein Desinteresse kam aber auch daher, dass ich momentan fast keine Lust auf Reisen habe und ich am liebsten nur am Strand liegen möchte und gar nix machen möchte. Nach knapp 5 Monaten Reisen habe ich ein kleines Reiseburneout entwickelt, aber ich versuche da irgendwie gegenzusteuern. Klingt komisch, ist aber so.&lt;br /&gt;
Am Sonntag sind wir auf einen Baum geklettert, der 75m hoch ist, ringsherum um den Stamm Stahlstreben als Stufen hat und als Ausguck für Waldbrände genutzt wird. Ich muss sagen durch das Klettern bin ich ja etwas an Höhe gewöhnt, aber mir war doch etwas mulmig als ich so ganz ohne Sicherung und Netz einen Baum hoch gelaufen bin, bei dem ich bei einem Fehltritt noch ca.60m zeit hatte über mein Leben zu sinniere. Naja ist ja alles gut gegangen und oben habe ich dann den fantastischen Weitblick genossen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-16-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-16-_small.jpg&quot; alt=&quot;Bicentenial-Tree-WA-16-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-4-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-4-_small.jpg&quot; alt=&quot;Bicentenial-Tree-WA-4-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-10-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Bicentenial-Tree-WA-10-_small.jpg&quot; alt=&quot;Bicentenial-Tree-WA-10-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Auch Anne hat all ihren Mut zusammen genommen und ist auch, anerkennender Weise bis ganz nach oben geklettert. Ich gebe zu damit habe ich nicht gerechnet, da sie schon mit dem Tree Top Walk Probleme hatte. Tja ist doch Toll, wenn Neugier die Angst besiegt.:)&lt;br /&gt;
Am Abend haben wir an einem Strand übernachtet, der bei den lokalen Surfern hoch im Kurs steht, da die letzten Surfer bei Sonnenuntergang gefahren sind und die ersten schon wieder mit der aufgehenden Sonne im Wasser waren.&lt;br /&gt;
Am Montag sind wir auf dem Weg nach Busselton noch schnell bei einer kleinen Brauerei heran gefahren, weil die ziemlich exotische Biersorten hatte. Chilibier, Lemonbier und so weiter. Ich habe natürlich das Chilibier probiert und mein Urteil: Lustiges Bier, ausprobieren ja  kaufen nein. Anfangs schmeckt es wie gewöhnlicher Gerstensaft und man fragt sich wo jetzt das Chili war, aber dann kommt der Abgang und der ist wirklich scharf. &lt;br /&gt;
In Busselton haben wir Siesta am Strand gemacht und ich bin etwas Schnorcheln gegangen. Tja und wie ich da so rum schnorchel und versuche den Schnorchel auch als Schnorchel und nicht als Strohhalm zu benutzen, habe ich auf einmal so komische Streifen vor meiner Brille, die sich auch noch bewegen. Bei genauerem hinsehen stellte ich fest, dass die Streifen Quallen waren und sie überall um mich herum waren. Nun weiß man ja, dass Australien Tiertechnisch der gefährlichste Kontinent ist und es hier den tödlichen Box Jelley Fish gibt und ich hatte dummerweise vor 3 Wochen auch noch einen sehr ausführlichen Bericht über dieses Tierchen gelesen der ungefähr so lautete: Extrem schnell tödlich, kein Gegenmittel und kaum Therapiemöglichkeiten. &lt;br /&gt;
Also so schnell bin ich noch nie aus dem Wasser gewesen. Am Ufer angekommen habe ich einen Moment gebraucht um mich wieder zusammeln und zu realisieren, dass es diese hoch gefährliche Quallenart nur im Norden von Queensland und Nothern Territory gibt. Trotzdem hat diese Art, der ich begegnet bin ganz schön gebrannt und einige Quaddeln hervorgerufen, die am Abend aber wieder weg waren. Seitdem bin ich etwas vorsichtiger.&lt;br /&gt;
Am Dienstag hatten wir Fremantle erreicht, eine kleine aber feine Vorstadt von Perth. Dort sind wir etwas durch die schöne Innenstadt gelaufen, haben uns lustige Shops und alte Gebäude angeschaut.&lt;br /&gt;
Die nächsten drei Tage haben wir uns in Perth rumgetrieben. Endlich mal wieder eine richtige Stadt. Ich merke jedes Mal, wenn ich in eine Großstadt komme, wie sehr mir doch dieses Großstdtfeelin fehlt. Dieses etwas hektische durcheinander, das Flair, die Parks und die Straßencafes. Ich genieße es total, mich mit einem Cafe und einem Muffin auf eine Wiese zu setzen, die Leute zu beobachten, eine Zeitung oder ein Buch  zu lesen und Musik zuhören.&lt;br /&gt;
Ansonsten hat Perth auch eine ziemlich lustige und quirlige Innenstadt mit netten Läden, Cafes und am Abend vielen Clubs. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-67-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;76&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-67-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-67-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-60-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-60-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-60-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-55-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-55-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-55-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-33-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-33-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-33-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-84-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-84-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-84-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-19-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-19-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-19-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-31-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Perth-WA-31-_small.jpg&quot; alt=&quot;Perth-WA-31-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Besonders ist mir aufgefallen, dass es unheimlich viele Piercingläden gibt und ich habe tatsächlich darüber nachgedacht ob ich mir nicht doch noch ein Loch in die Unterlippe stechen lasse. Ich habe es dann aber doch sein gelassen, weil ich nicht eingesehe, warum ich für einen kurzen Stich Geld bezahlen soll, wenn ich es auch für lau haben kann. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben.;) Ganz konnte ich dem riesigen Angebot an Piercingschmuck aber auch nicht widerstehen und so habe ich mir einen neuen Knopf für mein Ohr gekauft. Der neue ist aus Holz, hat ein Loch und ist 10mm groß. Auja&lt;br /&gt;
Und wo wir gerade bei unsinnigen Dingen sind. Ich habe in Perth einen großen, genialen Schallplattenladen gefunden an dem ich nicht einfach so vorbei gehen konnte. Nach einer halben Stunde stöbern und hören, war ich stolzer Besitzer zwei neuer Schallplatten. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen wie ich sie mir anhören kann. Ich habe da auch schon eine Idee. Ich kaufe einfach einen Plattenspieler, ein Verstärker mit Boxen, ein Stromaggregat und schon kann die Party losgehen.:) Oh, ich träume schon wieder. Ich denke ich muss wohl doch bis dt. warten, aber so kann man sich daheim gleich eine kleine Freude machen.&lt;br /&gt;
Im Moment fahren wir nach Norden, sind jetzt in Geralton und auf dem Weg hierher haben wir uns einige unspannende Küstenstädte und Strände angeschaut. Die einzig wirkliche Attraktion war das Pinnacle Desert, eine Wüste in der viele bis zu 5m hohe Kalksteinsäulen stehen. &lt;i&gt;Eine Theorie nimmt an, dass Wurzelsysteme ehemaliger Vegetationen im Laufe von Jahrtausenden durch mineralhaltiges Wasser mit Kalkablagerungen überzogen und später vom Wind freigelegt wurden.&lt;/i&gt;  (Reiseführertheorie) Ich fand den Park ziemlich beeindruckend und es war mal wieder sehr heiß. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pinnacles-Desert-WA-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-45-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-45-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pinnacles-Desert-WA-45-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-52-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-52-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pinnacles-Desert-WA-52-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pinnacles-Desert-WA-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pinnacles-Desert-WA-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-02-27T04:27:19Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1614482/">
    <title>Reiseroute</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1614482/</link>
    <description>Hallo liebe Leute,&lt;br /&gt;
wir sind momentan in Perth und da wir uns den Luxus eines Campingplatzes mit Strom am Auto gegoennt habe und ich abends etwas langeweihle hatte (Strand, Sterne und Meer ist ja irgendwann auch unspannend:)) habe ich mal in einer kleinen Skizze dargestellt wo wir schon ueberall waren.&lt;br /&gt;
Wie gesagt es ist bloss eine Skizze und nicht 100% richtig, aber fuer einen kleinen Ueberblick reicht es sicher. Ich glaube Kilometertechnisch bewegen wir uns zwische 13000 und 15000km. Bin mir aber auch hier nicht 100% sicher.&lt;br /&gt;
Ich werde versuche die Karte mit jedem Bericht zu aktualisieren, damit ich immer schoen wisst wo ich gerade nicht mehr bin.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseroute&quot;&gt;Reiseroute&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-02-24T03:18:06Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1565632/">
    <title>Fehlermeldung</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1565632/</link>
    <description>Mir ist in meinem Outbackbericht ein Fehler unterlaufen. Und zwar hat William Creek nicht 2 sondern 12 Einwohner, aber es ist damit immer noch die kleinste Stadt Australiens.&lt;br /&gt;
Zusaetzlich habe ich noch 2 Fotos eingefuegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem moechte ich mich fuer die Kommentare herzlich bedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bye Alex</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    
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    <dc:date>2006-02-14T05:21:34Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1565629/">
    <title>Woche 28.01-12.02.2006</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1565629/</link>
    <description>Hallo treue Lesegemeine,&lt;br /&gt;
hier der angekündigte Bericht über das Nullarbor, den Süden Westaustraliens und die erste Arbeitswoche.&lt;br /&gt;
Da es mit dem Arbeiten in der Gegend um Port Augusta nicht geklappt hat, haben wir uns entschlossen vorzeitig durch das Nullarbor nach Westaustralien zu fahren um dort Arbeit zu suchen. Die Hoffnung stirbt zu letzt.&lt;br /&gt;
Am 28.01.2006 sind wir von Port Augusta nach Minnipa gefahren, dort haben wir den 2. größten Monolithe Australiens gesehen und am Fuße dieses Berges unser Nachtlager aufgeschlagen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pildappa-Rock-3-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pildappa-Rock-3-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pildappa-Rock-3-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pildappa-Rock-17-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Pildappa-Rock-17-_small.jpg&quot; alt=&quot;Pildappa-Rock-17-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Als Anne das Auto noch einmal umgeparkt hat, habe ich draußen gewartet und dummerweise fiel mein Blick auf den rechten Vorderreifen und was ich dort sah war gar nicht gut. Der Reifen war an der Innenseite mehr abgefahren als auf der Außenseite und an einer Stelle war sogar das Drahtgeflecht zu sehen, welches in den Reifen eingearbeitet ist. Die linke Seite hatte Innen zwar auch weniger Profil als auf der Außenseiten, dort war es aber nicht so verheerend. Gut, das schreit wohl nach zwei neuen Vorderreifen. Bis zur nächst größeren Stadt waren es aber gute 221 km und die wollte ich eigentlich nicht auf dem Drahtgeflecht eines Reifens fahren. Also Reifewechsel! Alles kein Problem, da wir ja zwei Ersatzreifen haben und ich beide bevor wir nach Alice Springs gefahren sind überprüft habe.&lt;br /&gt;
Dann folgte aber eine Überraschung der Nächsten. Der erste Ersatzreifen hatte eine andere Größe als die die wir drauf hatten und als ich beim zweiten, der vorne auf unserem Bullbar montiert ist, die Plane abgemacht habe, dachte ich mich müsste der Schlag treffen. Dort war das Profil förmlich aufgesprengt und man konnte auch hier das Drahtgeflecht sehen. Na schöne S*****e. Ziemlich frustriert und verwirrt darüber wie zwei Reife die vor drei Woche noch in bester Ordnung waren auf einmal so kaputt sein können, bin ich dann schlafen gegangen. Am nächsten Tag sind wir mit dem fast nicht mehr vorhandenen re. Reifen nach Ceduna gefahren. Am Montag haben wir einen sehr netten Mechaniker gefunden, der uns neue Reifen mit ordentlichem Profil aufgezogen hat und uns eine Erklärung für unsere defekten Reifen gegeben hat. Beide Reifen waren zu alt und dem der am Bullbar montiert war, hat die Hitze im Outback wohl nicht gut getan, so dass das Profil richtig aufgerissen ist. Mit zwei neuen Reifen und um ca.180AU$ ärmer sind wir am Cactus Beach vorbei Richtung Westaustralien gefahren. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cactus-Beach-WA.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cactus-Beach-WA_small.jpg&quot; alt=&quot;Cactus-Beach-WA&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe keine Ahnung warum das Wasser pink farbend ist. Sorry!&lt;br /&gt;
Von Ceduna, der letzten großen Stadt in South Australia bis Norseman der ersten großen Stadt in Western Australia sind es 1205 km. Auf dieser Strecke hat man vier Attraktionen. Das Nullarbor, die längste absolut, gerade Straße Australiens, Great Australian Bright und eine Telegrafenstation, die fast komplett im Sand verschwunden ist. Nullarbor heiß übersetzt: null Baum und so war es auch. Weit und breit war kein Gewächs aus zumache, welches höher war als 50cm  ziemlich öde Landschaft. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nullarbor-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Nullarbor-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;Nullarbor-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Als nächstes kam die Großartige Australische Bucht, die in der Tat sehr beeindruckend war, da man steil abfallende Klippen gesehen hat. Die Telegrafenstation fand ich eher unspektakulär und die längste gerade Straße fand ich so spannend, dass ich sie glatt verschlafen habe und mich nach 144km die erste Kurve erst wieder aufgeweckt hat. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Old-Telegraphenst-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Old-Telegraphenst-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Old-Telegraphenst-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
An der Grenze von SA zu WA mussten wir in der Quarantänestation unsere Kofferraumklappe öffnen und dem netten Beamten unsere Essensvorräte zeigen. Man darf nämlich kein frisches Obst, Gemüse, Fleisch, Pflanzen, Samen, Honig etc. nach WA importieren. Verseuchung und so weiter. Wir hatten diesmal vorgesorgt und mussten bloß unseren Honig dort lassen.&lt;br /&gt;
Am 3.1. waren wir in Esperance einer kleinen Stadt an der Südküste WA mit einer wundervollen Küstenlandschaft. Dort hat Anne beim ersten Versuch einen Job für organisieren können und ich habe mir eine Schnorchelausrüstung gekauft, die ich gleich im türkis blauem Southern Ozean ausprobiert habe. Ein rund herum erfolgreicher Tag, der schon wunderbar begonnen hatte, da ich am Morgen am Strand lag und mit Dt. telefoniert habe.:)&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Beach-Albany-WA-bear.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Beach-Albany-WA-bear_small.jpg&quot; alt=&quot;Beach-Albany-WA-bear&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Beach-Esperanca-WA-39-bear.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Beach-Esperanca-WA-39-bear_small.jpg&quot; alt=&quot;Beach-Esperanca-WA-39-bear&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Das Wochenende habe wir in Nationalparks und an weißen Stränden mit tief, türkis blauem Wasser verbracht. Die nächste Woche haben wir auf einer Weinplantage gearbeitet und die Weinsträucher von überschüssigen Weintrauben befreit. Diese Arbeit ist ja noch viel langweiliger als Pflaumen, Nektarinen und Pfirsiche auszusortieren. Man läuft die Reihen hoch und runter und schneidet immer acht Bunch (Traube) zwischen zwei Stämmen ab. Das ganze möglichst schnell und nie stehen bleiben. Das Schlagwort war MOVE. Ich glaube ich gehöre nicht zu den schnellsten, was mir aber auch ein bisschen egal ist, da wir nach Stunde bezahlt werden und so länger Arbeit für uns da ist. Man könnte es auch Sabotage im kleinen Stil nennen. Das gute an diesem Job ist, dass ich den ganzen Tag Musik hören kann und so mal in die Gelegenheit kommen meinen MP3-Player nach vergessenen Schätzen zu durch forsten. Ansonsten hatte die Woche nur ein Highlite und zwar konnten wir endlich nach 4 Wochen unser Problem mit der Autoregistrierung klären. Diese Registrierung ist so etwas wie die Zulassung in Dt. und für diese Registrierung muss man jährlich eine Gebühr bezahlen. Diese Gebühr beinhaltet eine Personhaftpflichtversicherung und eine Steuer. Eine Haftpflichtversicherung, die Schäden an gegnerischen KFZs übernimmt kann man auch noch abschließen, muss man aber nicht. Wir haben keine, also müssen wir etwas vorsichtiger fahren. Zurück zu unserem Problem. Unser Auto ist in Western Australia zugelassen und dort mussten wir Anfang Januar die fällige Gebühr bezahlen, was wir auch via Telefon und Kreditkarte erledigt hatten. Im Gegenzug bekommt man einen neuen Registrierungsaufkleber zugeschickt, den man sich an die Frontscheibe klebt. Und genau hier beginnt unser Problem, die Postadresse. Wir sind Reisende und haben keine. Die Behörde hat unseren Sticker nach Sydney geschickt, wo wir das Auto gekauft haben. Dort habe ich von Alice Springs aus angerufen und dem Menschen, der genau so gut Englisch konnte wie ich , erklärt er möchte diesen Sticker bitte Postlagernd an das Postamt in Port Augusta zu schicken wo wir nach Alice Springs wieder vorbei kommen würden. Nun braucht Post von Sydney nach Port Augusta auch ca.4-5 Tage und als wir von Port Augusta nach WA aufgebrochen sind war Wochenende, die Post war zu und bis Montag oder Dienstag wollten wir auch nicht warten.. Also dachte wir uns, lassen wir uns den Brief einfach nach WA schicken und schön ist. Nichts war schön. In der Post stellte sich heraus, dass der Brief nie in Port Augusta angekommen ist und quasi verloren gegangen ist. Mhmmm na schön. Die nette Dame in der Post hier in Mt. Barker hat uns aber den Tipp gegeben, dass man sich den Sticker auch in jedem Council Office abholen kann. Und zufälliger Weise befand sich so ein Büro genau auf der anderen Straßenseite. Also sind wir am nächsten Tag dort hinein gestiefelt und hatten nach 1min einen neuen Sticker. So einfach und unkompliziert können sich langwierige Probleme lösen.&lt;br /&gt;
Am Freitag haben wir eine Stunde früher Feierabend gemacht und sind nach der Arbeit noch in das Office gefahren wo wir noch andere Arbeiter der Farm getroffen haben und das Wochenende mit kaltem Bier und Cracker begrüßt wurde. In dieser geselligen Runde wurde mir dann irgendwann erzählt, dass man im nächsten Ort wohl gut Tetrhydrocannabinol kaufen kann. Tze, tze, tze ich weiß gar nicht warum die Leute immer meinen mir solche Informationen erzählen zu müssen. KEINE MACHT DEN DROGEN !!! Ich glaube ich muss mir doch eine andere Frisur zulegen. In meinem Reiseführer ist dieser Ort aber auch für sein alternatives Flair bekannt. Und wenn es in dem Reiseführer steht, muss es ja stimmen.:)&lt;br /&gt;
Egal.&lt;br /&gt;
Am Samstag haben wir im Stirling Range NP den Toolbrunup Peak und den Bluff Knoll bestiegen. Der Weg zum ersten Berg hat mir viel Freude bereitet, weil er ab der Hälfte richtig steil und anspruchsvoll wurde und  damit durchaus Alpinen Charakter hatte. &lt;br /&gt;
Beim Zweiten war die letzte halbe Stunde ziemlich Ätzend, da sich der Weg elendig lang hingezogen hat. Vom Gipfel gab es eine nette Aussicht und dann mussten wir auch schon wieder runter, da ein kleines Unwetter aufzog. Als wir kurze Zeit später am Fuße standen befand sich der Gipfel in einer dichten, weißen Wolke. Das sah aus, als wenn da oben jemand ein Süppchen kocht und der Dampf vom Berg ins Tal zieht. Sehr schönes Schauspiel.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll_small.jpg&quot; alt=&quot;Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll-WA-13-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll-WA-13-_small.jpg&quot; alt=&quot;Stirling-Range-NP-Bluff-Knoll-WA-13-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Kno.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Stirling-Range-NP-Bluff-Kno_small.jpg&quot; alt=&quot;Stirling-Range-NP-Bluff-Kno&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Den Sonntag haben wir mit einer kleinen netten Wanderung im Porongurup NP verbracht und anschließend sind wir zu unserem Campingplatz in Mt. Barker zurück gefahren, da wir ja am Montag wieder arbeiten gehen müssen. Da der Nachmittag noch jung war und die Sonne herrlich schien sind wir einer lange vernachlässigten Beschäftigung nachgegangen und haben uns in das einzige offene Cafe in Mt. Barker gesetzt, Kaffee getrunken und super leckeren Cheesecake gegessen. Diesmal allerdings mit Capuccino Geschmack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch einige Bilder von mir.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-Shelly-Beach-10-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-Shelly-Beach-10-_small.jpg&quot; alt=&quot;G-O-R-Shelly-Beach-10-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/IMG_2007.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/IMG_2007_small.jpg&quot; alt=&quot;IMG_2007&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-14T05:15:41Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1535831/">
    <title>Woche 13.01  27.01.2006</title>
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    <description>Am Freitag den 13.01.2006 haben wir uns von Adelaide aus auf den Weg, in unser bis Dato größtes Abenteuer gemacht. Das Outback!&lt;br /&gt;
Auf unserem Weg in die Australische Wüste lagen allerdings noch zwei Nationalparks, die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Der Erste war ein eher kleiner NP und hieß Mt. Remarkable NP. Er hat einen ca. 45min langen Walk auf dem man angeblich in den Abendstunden viele Tiere sehen kann, aber außer Kangaroos und einem scheuen Emu konnte ich keinen interessante Tiere ausmachen. Ach doch eine Tierart hat man doch relativ häufig gesehen und zwar lustigen sechsbeinigen, teilw. behaarte Spinnen. Nun bin ich nicht unbedingt ein Spinnenfreund, aber ich konnte es mir nicht nehmen lassen, die schönsten Exemplare zu fotografieren. Sehr spannend fand ich auch wie diese Viecher ihre Netze spinnen und vor allem wie groß. Erstens habe ich das Gefühl, dass die Netze stabiler sind als die von europäischen Spinnen und zweitens unheimlich riesig. Teilweise sind sie 1-2 Quadratmeter groß und man sollte immer schön gucken bevor man spontan in ein Gebüsch springt. Eines Nachts habe ich fast eine Herzattacke bekommen als ich beim  Pinkeln vom Pissoir aufschaute und ich eine doch eher große Spinne vor meinen Augen erblickte. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT2490.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT2490_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT2490&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Uhhhja, nun aber schnell mal fertig werden und immer schön gucken was das liebe, liebe Tierchen so macht. Grundsätzlich habe ich keine Spinnenphobie, aber kuscheln mag ich auch nicht mit ihnen. Seit dem habe ich mir angewöhnt immer erst einen prüfenden Blick in Duschen und Toiletten zu werfen bevor ich mich dort länger aufhalte.&lt;br /&gt;
In Duschräumen habe ich aber immer so komische Begegnungen. Kurz vor Uluru konnte ich in einem Roadhouse beim Zähneputzen die Bekanntschaft mit einem kleinen Scorpion machen, der da gerade lang lief. Oh dachte ich, du bist zwar niedlich aber trotzdem werde ich mal einen Bogen um dich machen. Ansonsten sind die einzigen lästigen Tiere im Outback Ameisen und Fliegen. Mein absolutes Liebstier ist der Thorny Devil, der sieht zwar ziemlich fies und böse aus, ist aber Menschen gegenüber total friedfertig. Leider habe ich ihn nur hinter einer Glasscheibe im Terrarium gesehen.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Desert-Park-AS-6-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Desert-Park-AS-6-_small.jpg&quot; alt=&quot;Desert-Park-AS-6-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Der zweite Nationalpark auf unserer Fahrt ins Outback war der Flinders Range NP. In dem haben wir einen Walk zum Mt. Ohllsen Bagge gemacht. Fragt mich bitte nicht warum der Berg so einen komischen Namen hat. Im Zweifel weil der erste der hier rauf gestiefelt ist Ohllsen hieß. Auf jeden Fall hatten wir vom Gipfel einen herrlichen Weitblick und ich glaube es waren unsere ersten roten Felsen die wir gesehen haben. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Flinders-Ranges-3-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Flinders-Ranges-3-_small.jpg&quot; alt=&quot;Flinders-Ranges-3-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Nach den Nationalparks sind wir nach Maree gefahren und von hier wollten wir über ein Teil des Oodnadatta-Tracks nach Coober Pedy fahren. Der Oodnadatta-Track ist eine 630km lange staubige, ungeteerte, schotter Straße, die der 1970 stillgelegten alten Ghanbahnlinie zwischen Maree und Marla an den Stuart Highway folgt. Das Problem bei diesem Trip war, dass unser Auto nicht unbedingt für Offroadgelände gemacht ist, da es weder Allradantrieb noch ein Funkgerät hat und eh schon ziemlich alt ist (ca.20 Jahre). Also haben wir uns auf dem Weg nach Maree an Roadhäusern nach dem Zustand des Weges erkundigt und ob es die Locals für sinnvoll halten das wir mit unserem Auto diese Strecke fahren. Die Straßenbegebenheiten sollten gut sein und unser Auto machte auf die Locals auch einen guten Eindruck und somit sind wir am 17.01.2006 mit 55 Liter Wasser, 40 Liter Reservebenzin und einem etwas flauem Gefühl in der Magengegend in die heiße Wüste Australiens gestartet. Die Einheimische hatte Recht und der Track ließ sich einigermaßen gut fahren. Es gab zwar auch Abschnitte, die wir nur mit Schrittgeschwindigkeit passieren konnten, weile eine Bodenwelle die nächste jagte und unser Auto teilweise mehr in der Luft war als auf dem Boden. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-26-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-26-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-26-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-36-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-36-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-36-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-73-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-73-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-73-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Trotzdem sind wir ganz gut vorangekommen und haben gegen Mittag Wiliam Creek erreicht. In diesem Ort haben wir getankt und uns in dem Roadhouse etwas von den 40°C abgekühlt. Früher als hier noch Cameltreiber, Entdecker und die Gahnbahnlinie vorbeikamen, war in dem Ort bestimmt auch richtig viel los, heute steppt hier nur noch der Sandsturm. Der Ort hat sage und schreibe eine Population von 12 Menschen. Aber immerhin gibt es dort ein Roadhouse, ein Campingplatz, einen zweiten Pub, ein Museumspark in dem man technische Gegenstände aus dem 19 und 20 Jahrhundert bestaunen kann und eine Parkuhr die vor dem einzigen Schattenparkplatz im ganzen Ort steht. Ich muss schon sagen die wenigen Einwohner&lt;br /&gt;
haben den Kapitalismus voll verstanden. Wie gesagt der einzige Grund dort anzuhalten ist eigentlich das Roadhouse. Bekannt ist dieses Roadhouse auch für sein Sammelsurium jegliche Art von Ausweisen, Führerscheine, T-Shirts, Unterwäsche u.s.w, was vorbeikommende Gäste hier an die Decke, Wände, Tresen und Türen Tackern. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-44-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-44-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-44-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wirklich ein sehr bizarrer Ort. Beim Thema bizarr darf ich natürlich die Landschaft durch die wir gefahren sind nicht vergessen. Kilometer weit nichts außer braune Schotterebene, rote Sanddünen, vertrocknetes Spinnifexgras und ab und zu mal ein Baum. Ich muss schon sagen auf seine Art ist diese Landschaft schon faszinierend aber auch extrem Alexfeindslich. Diese Hitze und dieser Staub, der totale Wahnsinn, so etwas habe ich noch nicht erlebt. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-50-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-50-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-50-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Allein beim Sitzen hatte ich binnen kürzester Zeit klitsch nasse Arme, Beine und mein T-Shirt hätte ich auswringen können. Ich glaube ich habe mich in der Zeit, als wir im Roten Centrum waren min. dreimal komplett Entschlackt und gesäubert. Sechs Liter Flüssigkeit am Tag waren kein Problem. Nein also dieses Klima ist nichts für mich und ich habe Hochachtung vor den Menschen die hier vor 100 Jahren gelebt haben und die Städte im Outback aufgebaut haben. Ich meine heute ist es zwar immer noch unerträglich heiß, aber dafür hat hier auch jede noch so baufällige Hütte eine Klimaanlage.&lt;br /&gt;
Hinter Wiliam Creek haben wir den eigentlichen Oodnadatta-Track verlassen und sind nach Coober Pedy abgebogen. Coober Pedy existiert nur, weil hier 1915 Opale gefunden wurden und seitdem Mensch und Maschine den Untergrund nach diesem kostbaren Gestein durchlöchern. Die Landschaft um Coober Pedy herum gleicht ein bisschen einer Mondlandschaft. Überall Krater und weiße Schuttberge, die Maulwurfshügel gleichen. Unsere Nacht haben wir in einem so genannten Dugout-Campingground verbracht. Dugout sind Wohnungen oder halt Campingplätze unter der Erde in stillgelegten Opalminen. Das gute an dieser Bauweise ist, dass dort unten immer kontinuierliche 25°C herrschen und man somit das Geld für eine Klimaanlage sparen kann. Für uns war es mal etwas anderes und ich konnte endlich mal wieder eine Nacht gut schlafen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-Coober-Pedy-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-19-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-19-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-Coober-Pedy-19-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-20-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Coober-Pedy-20-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-Coober-Pedy-20-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
In den darauf folgenden 1,5 tagen sind wir ziemlich direkt zum Ayers-Rock und den Olgas gefahren. Tja und da war ich nun im Uluru-Kata Tjuta National Park, habe die Olgas und den berühmten Ayers-Rock gesehen, aber irgendwie war ich gar nicht so begeistert von diesen Monolithen.&lt;br /&gt;
Und jetzt wo ich hier sitze und diesen Bericht tippe, fällt es mir sogar schwer über diese Gesteine zu schreiben, da mir einfach nichts Passendes einfallen will. &lt;br /&gt;
Wir sind gegen Mittag im Uluru-Resort angekommen, haben auf dem hiesigen Campingplatz eingecheckt und haben uns dann im Touristeninformationszentrum etwas über die Tierwelt in der Wüste informiert. Anschließend sind wir mit dem Auto in den Uluru-Kata Tjuta Nationlapark gefahren und haben zu erst den Olgas einen Besuch abgestattet. Am Abend haben wir uns den Sonnenuntergang am Uluru angeschaut, welches ein sehr lustiges Schauspiel war. Um den Uluru herum führt eine Straßen, an dieser Straße gibt es zwei riesige Haltbuchten, eine für den Sunset und eine für den Sunrise und nur an diesen Stellen darf man anhalten und den Sonnenuntergang oder Aufgang bestaunen. Nun zum Schauspiel, die Menschen kommen, trinken Bier oder Kaffee und warten auf den Sonnenuntergang/aufgang. Wenn dieser dann gekommen ist, macht jeder ein hübsches Bild mit Mutti oder Pappi vorm Uluru und anschließend fahren allen wieder in ihre Hotels zurück.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Uluru-NP-4-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Uluru-NP-4-_small.jpg&quot; alt=&quot;Uluru-NP-4-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ehrlich man starrt auf diesen roten Felsen als wenn jeden Augenblick ein Wunder geschehen würde, dabei geht nur die Sonne unter. Ätzend, ich hasse Massentourismus. Ich weiß ich reihe mich in die Schlange ein, da auch ich anwesend war und diesen Klotz fotografiert habe aber spaß hat es nicht gemacht. Gefühlsmäßig fand ich es einerseits aberwitzig, andererseits hat mich dieses Schauspiel sehr angewidert. Nachdem am nächsten Morgen das Sonnenaufgangsspektakel überstanden war, haben wir uns einer vom Ranger geführten Tour entlang des Ulurus angeschlossen. Auf dieser sehr interessanten Tour hat uns der Guide einiges über die Aboriginal Kultur und was der Uluru für sie bedeutet erzählt. Anschließend sind wir noch in das Cultur Centre gefahren in dem wir noch einmal einiges über die Kultur und Kunst der Aboriginals erfahren haben. Zur Kunst und Kultur der Ureinwohner muss ich feststellen, finde ich absolut keinen Zugang, ich respektiere zwar ihre Sitten, Bräuche und Geschichten aber verstehen kann ich sie nicht.&lt;br /&gt;
Abschließend stelle ich fest, dass Ayers-Rock und Olgas schon beeindruckende Berge in einer sehr faszinierenden Landschaft sind und ich denke wenn man in Australien ist, gehören diese Felsen auf die Must to see Liste, einfach weil es der Ayers-Rock ist. Auf meiner Liste in meinem Kopf kam ein dicker, fetter, roter ERLIGT Stempel hinter diesen Monolith und ich werde ihn als einzigartiges Erlebnis in Erinnerung behalten.&lt;br /&gt;
Die nächste Felsformation, die auf unserem Programm stand war der Kings Canyon.&lt;br /&gt;
Und ich muss sagen, den fand ich dreimal spannender als Uluru, was natürlich auch daran gelegen haben kann, dass er nicht so sehr mit Touristen übersäht war.&lt;br /&gt;
Wir haben eine schöne 3 Stunden Wanderung gemacht, bei der ich lustig über die Felsen gesprungen bin und Anne teilweise einer Herzattacke sehr nah war, weil ich wohl einige male sehr nah am Abgrund war. Naja Ansichtssache, auch meine Worte Ich weiß schon was ich mache. konnte sie da irgendwie nicht beruhigen. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-29-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-29-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kings-Canyon-29-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-55-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-55-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kings-Canyon-55-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Eine Pause haben wir im Garden of Eden gemacht, was eine wirklich wunderschöne Oase mit grüne Palmen, roten Felsen und einem kleinen See ist. Das Bad in diesem See war eine echte Wohltat und eines der schönsten Erlebnisse hier. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-80-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Kings-Canyon-80-_small.jpg&quot; alt=&quot;Kings-Canyon-80-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Irgendwann haben wir endlich unser Ziel Alice Springs erreicht. Von dieser Stadt gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Sie ist eine mittel große Stadt, die weder total hübsch noch unendlich hässlig ist, halt einfach eine durchschnittliche Stadt. Entstanden ist Alice Springs, weil es hier Wasser gab und man eine Telegrafenstation hier aufgebaut hatte. Diese Telegrafenstation und damit auch die Telegrafenleitung war vor 150 Jahren die einzige Verbindung zwischen dem Süden und dem Norden und zum Festland. Diese historische Station kann man heute noch besichtigen und ist wirklich interessant. Des weiteren haben wir uns die School of Air, den Royal Flying Doctor Service und den Desert Park angeschaut. Mit der School of Air ist nicht etwa eine Flugschule gemeint, sondern eine Schule, die Kinder im Outback via Funkgerät und Internet unterrichten. Diese Art Kinder zu unterrichten, die zu weit entfernt von einer gewöhnlichen Schule sind, wurde von den Royal Flying Doctors eingeführt als man das Funkgerät erfunden hatte und dieses System ist bis heute erfolgreich. Der Notendurchschnitt dieser Kinder kann sich sehen lassen und ist mit einer herkömmlichen Schule vergleichbar. Außerdem werden diese Kinder interaktiv unterrichtet, wovon andere Kinder nur träumen können.&lt;br /&gt;
Im Desert Park kann man viel über Tiere und Pflanzen, die in der Wüste leben und wachsen erfahren. Sehr unterhaltsam.&lt;br /&gt;
Zwei Tage nachdem wir Alice Springs Richtung Südküste verlassen hatten, erreichten wir Woomera. Woomera ist ein Raketenversuchsgelände und wurde von den Engländern nach dem 2. Weltkrieg ins Leben gerufen, da sie an hand der V1 und V2 gemerkt haben, dass es nicht schlecht sein kann, Raketen angetriebene Bomben zu entwickeln, zu testen und letztendlich auch zu besitzen. Zwischen 1952 und 1963 wurden hier sogar sieben Atombomben gezündet und hundert weitere nuklear Tests durchgeführt. Hier wurden aber nicht nur Waffen entwickelt, sondern auch einige Raketen, die Satteliten oder ähnliches ins All befördert haben. &lt;br /&gt;
Wir haben uns das hiesige Museum angeguckt und sind danach zurück zu unserem Ausgangspunkt der ganzen Outback Reise, Mt. Remarkable gefahren um dort zu nächtigen.&lt;br /&gt;
Mein Fazit zu diesem Outbackerlebnis.&lt;br /&gt;
Es waren zwei scheiße heiße Wochen in denen ich so sehr wie noch nie zu vor in meinem Leben geschwitzt habe und ich dachte die Sonne lässt mein Hirn zu einer Rosine schrumpfen. Nur mal um euch eine Vorstellung von den Temperaturen zu geben, tags über hatten wir 43°C und in der Nacht 28-30°C. Ich war in einem Pool baden der so warm war, dass er gar nicht mehr erfrischend war. Meine T-Shirts und Hosen hätte ich hinterher eigentlich an eine Salzraffinerie verkaufen können.&lt;br /&gt;
Landschaftlich waren es aber auch zwei sehr eindrucksvolle Wochen, in denen ich ein ganz anderes Gesicht Australiens sehen durfte. Eigentlich das Australien, welches man im TV sieht und wie man es sich vorstellt. Weites, offenes, rotes und staubiges, Lebendsfeindliche Land.&lt;br /&gt;
Es waren zwei lehrreiche Wochen. Erstens werde ich nie, nie wieder diesen Teil der Erde im heißesten Monat bereisen und wenn doch dann nur mit Klimaanlage. Zweitens werde ich Offroadstraßen im Outback nur noch mit einem 4WD Car befahren. Letztendlich waren es aber viele interessante und spannende Erlebnissen und Erfahrungen.&lt;br /&gt;
Einen Satz möchte ich noch zu den Nächten im Outback verlieren. Da sich meistens keine Wolken am Himmel befinden, kann man wunderbar den fantastischen Sternenhimmel beobachten. Meistens saß ich nachts noch draußen, habe Musik gehört, Rotwein getrunken und einfach nur meinen Blick in diesem Lichtermeer verloren. So viele Sterne habe ich noch nie gesehen. Ab und zu musste ich an meine Oma denke, die früher Astronomie unterrichtet hat. Sie hätte mir bestimmt einige Sternbilder zeigen können. &lt;br /&gt;
Unser Plan für die nächste Zeit sah eigentlich folgender maßen aus. Da wir nach knapp 4500km erst einmal genug vom Auto fahren hatten und auf unseren Konten ebbe war, wollten wir die nächsten zwei Wochen in Südaustralien arbeiten gehen. Danach hatten wir geplant nach Westaustralien zu fahren uns Perth und die Westküste anzugucken und anschließend zurück nach Sydney zu reisen, von wo aus Anne im März nach Berlin zurück fliegt.&lt;br /&gt;
Wie ihr euch sicher denken könnt hat dieser Plan wieder einmal nicht richtig funktioniert. Das Problem war, dass wir in der Gegen in der wir nach Arbeit gesucht haben, keine Arbeit gefunden. Wir haben den gesamten Freitag damit verbracht Farmen anzurufen und in der Umgebung nach Arbeit zu fragen. Ohne Erfolg. Also haben wir unseren Plan den Gegebenheiten angepasst und haben uns auf den Weg nach Westaustralien gemacht.&lt;br /&gt;
Dort sind wir mittlerweile auch gesund und munter angekommen und Anne konnte sogar beim ersten Versuch einen Job für uns an Land ziehen. Seit Montag arbeiten wir auf einer Weinfarm und erleichtern mal wieder die Rebstöcke von überschüssigen Früchten.&lt;br /&gt;
Dazu aber nächste Woche mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den unteren Bildern seht ihr kein Schneefeld, sondern einen ausgetrockneten Salzsee, den wir kurz vor Woomera gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Lake-Hate-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Lake-Hate-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-Lake-Hate-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Lake-Hate-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Outback-Lake-Hate-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Outback-Lake-Hate-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2006-02-09T08:07:27Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anioz06.twoday.net/stories/1399777/">
    <title>31.12.2005-11.01.2006</title>
    <link>http://anioz06.twoday.net/stories/1399777/</link>
    <description>Wieder einmal ist eine sehr Erlebnisreiche Woche zu ende gegangen und es gibt mehrere Dinge zu berichten.&lt;br /&gt;
1.	New Year Eves in Melbourne&lt;br /&gt;
2.	Great Ocean Road&lt;br /&gt;
3.	Grampians&lt;br /&gt;
4.	mein erstes und wahrscheinlich letztes Kricket Spiel&lt;br /&gt;
Aber der Reihe nach.&lt;br /&gt;
Die Jahreswende wollten wir in der City von Melbourne zusammen mit meiner Schwester  feiern und ich muss sagen es war in vielerlei Hinsicht eine völlig neue Erfahrung.&lt;br /&gt;
Erstens und was mich wirklich sehr verwirrt hat war, dass es das erste Silvester war an dem ich nicht gefroren sondern geschwitzt habe. Tagsüber waren es schon fast unerträgliche 46°, als wir uns gegen 20:30 Uhr auf den Weg in die City gemacht haben, waren es ungelogen immer noch gute 39° und um Mitternacht ca. 32°. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1627.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1627_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT1627&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Wirklich ein Zustand über den ich mich den gesamten Abend über gefreut, gewundert habe oder einfach nur fasziniert war. Zu Silvester MUSS es einfach kalt sein. Die zweite Sache, die mich verwirrt hat war, wie die Melbourner Silvester feiern. Eine hälfe feiert ganz normal in Clubs oder Privat und die andere Hälfte pilgert in die Innenstadt, in der ähnlich wie in Berlin eine große Party sein sollte. Wir haben zwar all die Pilgere gesehen und haben uns ihnen auch angeschlossen, nur haben wir DIE Party nicht gefunden, die so groß angepriesen wurde. Wir haben zwar mehrer Bühnen gesehen, nur hat auf diesen keine Band oder so Spielt, sondern es hat ein DJ im Hintergrund aufgelegt. Woran es grundsätzlich nichts auszusetzen gibt, aber die Leute haben nicht gefeiert sondern sind einfach nur weiter gegangen. Wir hatten den Eindruckt, dass die Leute in die Stadt kommen, sich das 21:00 Uhr und 24:00 Uhr Feuerwerk angucken und wieder nach Hause fahren. Aber von Partystimmung war weit und breit nicht zu merken. Das Feuerwerk zur Neujahrwende war dann aber wirklich sehr schön anzusehen und dauerte sage und schreibe 15 Minuten. Sehr ungewohnt war auch, dass man sich nach 24:00 Uhr völlig unbeschwert auf der Straße bewegen kann, da man keinen Knallern oder fehlgeleiteten Raketen ausweichen muss. Die Australier machen einfach keine privaten Feuerwerke und ich glaube es ist auch verboten. Ich meine es macht auch sinn, bei der Trockenheit und den Temperaturen hier. Das nächste was verboten wurde, war der liebe Alkohol. Die gesamte Innenstadt war eine Alkoholfrei Zone und wer außerhalb von Clubs oder Bars mit Alkohol erwischt wurde, ist gleich mal um 50 AU$ (30&#8364;)ärmer gewesen. Um 2:00 Uhr war die Party zu ende und kurze Zeit später wurde sogar schon sauber gemacht. Also haben wir uns wieder den Massen angeschlossen und sind nach hause gefahren. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1654.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1654_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT1654&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, dass war wie schon zu Weihnachten eine völlig neue Erfahrung. Ich fand sie recht amüsant und bin froh so etwas mal erlebt zu haben, trotzdem möchte ich das nächste Silvester wieder richtig feiern, so mit Kälte, Raketen und kleinen Brandlöchern in der Kleidung. Es klingt vielleicht komisch, aber ich bin es halt einfach gewohnt, mir den A***h abzufrieren, und wahrscheinlich werde ich mir im Dezember dann genau das Gegenteil wünschen. Der Vorteil an 30° und absoluter Nüchternheit ist aber, dass man ohne zu Frieren das 24:00 Uhr Feuerwerk bewundern und in aller Ruhe das vergangene Jahr Revue passieren lassen kann.&lt;br /&gt;
Ich für mich kann sagen, dass es ein ziemlich geniales Jahr 2005 war. Ich habe viele tolle Dinge gemacht, von denen mir einige so viel spaß gemacht haben, dass ich sie nach meiner Rückkehr wiederholen bzw. ausbauen werde. Ich sage nur Mt. Blanc,  Hochtouren und Eisklettern. I like it! Auch habe ich eine ganze reihen an lieben, netten und irren Menschen kennen gelernt, wenn auch einmal zu ein ziemlich doofen Zeitpunkt.:) &lt;br /&gt;
Und natürlich Australien, wo ich anfangs einige Schwierigkeiten mit dem Einleben hatte, ich diesen Schritt aber nicht bereue, da es wieder viele, viele tolle Erfahrungen sein werden und ich hoffentlich in 12 Monaten in Berlin das Selbe über 2006 denken werde wie ich es über das vergangene Jahr gedacht habe. &lt;br /&gt;
Am 03.01.06 haben wir Melbourne wieder verlassen und haben uns auf den Weg zur Great Ocean Road gemacht. Irgendwo am Anfang dieser Road haben wir bei einem wirklich richtig schönem Lookout mit super Strand und riesigen Wellen angehalten. Unserem Auto hat dieser Ort anscheinend auch richtig gut gefallen, so dass es nicht mehr anspringen wollte und wir die Nacht an Ort und Stelle verbracht haben. Am nächsten morgen ist es dann doch mit viel Murren und Knurren angesprungen und wir sind direkt in den nächst größerem Ort zurück gefahren und haben es noch einmal in eine Werkstadt gegeben. Nach einem scharfen Blick in den Motorraum und einigen Tests meinte der Mechaniker, dass er einige Teile austauscht und wir das Auto in 1h abholen können. Gut dachten wir. Der Mechaniker hatte das Problem zwar wirklich nach einer Stunde behoben, war aber mit dem Resultat noch nicht 100%ig zufrieden und so bastelte er noch weitere vier Stunden an dem Auto herum. Die Mühe hat sich aber gelohnt, da unser Auto danach richtig gut lief und noch immer läuft. Nach dieser kurzen Unterbrechung sind wir am nächsten Tag aber wirklich die Great Ocean Road entlang gefahren, haben tolle Strände gesehen, sind durch Orte gekommen in denen sich alles nur ums Surfen drehte und haben auf einem kleinen Walk unseren ersten Koala bestaunen dürfen. Den Koala haben wir anfangs nur gehört, was ungefähr dem Brunftschrei einer wildgewordenen Wildschweinsau  gleich kommt. In Dt. hätte ich wahrscheinlich meine Beine in die Hand genommen aber in Australien muss man vor einem Koala eigentlich keine Angst haben. Diese Pelztierchen sind doch eher gemütliche Zeitgenossen und bewegen sich, wenn sie sich mal bewegen, eher langsam. Fein damit kann ich den Koala auf meiner Tierliste auch abhaken, fehlt nur noch ein Emu. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Koala-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Koala-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Koala-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Am Nachmittag haben wir auch noch die 12 Apostles besucht. Naja ich muss sagen, es schon ziemlich beeindruckend wie diese riesigen Steinsäulen da im Ocean stehen und es mit der Zeit immer weniger werden, da sie durch die Gewalt der Wellen irgendwann einstürzen. Aber da es nun mal die Touristenattraktion ist, muss man die Apostles fast zwischen all den Touris suchen, so viele laufen  von denen hier rum. Schlimm:). &lt;br /&gt;
Ich denke wenn man die Great Ocean Road entlang fährt muss man auf jeden Fall hier anhalten und sich die Dinger kurz angucken, aber man sollte sich auch die nachfolgenden Steinformationen nicht entgehen lassen wie z. Bsp. Loch Arg, London Bridge und die Bay of Islands. Diese Attraktionen sind nicht ganz so Touri überlaufen und mindestens genauso schön, wenn nicht sogar teilw. schöner als die 12 Apostles. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-12-Apostles-3-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-12-Apostles-3-_small.jpg&quot; alt=&quot;G-O-R-12-Apostles-3-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-12-Apostles-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-12-Apostles-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;G-O-R-12-Apostles-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-Bay-of-Islands-6-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/G-O-R-Bay-of-Islands-6-_small.jpg&quot; alt=&quot;G-O-R-Bay-of-Islands-6-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Tja und schwupp nach knapp 300km Great Ocean Road war sie auch schon wieder vorbei. Ich war ziemlich überrascht, dass wir die GOR in gut 1,5 Tagen abgearbeitet haben, da ich mit 1-2 Tage mehr gerechnet hatte.&lt;br /&gt;
Abschließend kann ich nur jedem Empfehlen der nach Melbourne kommt, sich die GOR anzugucken. Sie ist ein Paradies für Surfer, Kite-Surfer, Angler oder Leute die einfach nur eine beeindruckende Küstenlandschaft bestaunen wollen. &lt;br /&gt;
Apro pro  Angler, eines nachts an einem Strand, bin ich Zeuge eines recht lustigen Schauspiels geworden. Neben uns hielt ein Auto, aus dem zwei Kerle sprangen und Meter lange Angelruten zusammen bastelten. Soweit nichts ungewöhnliches, wenn man vom Strand aus angelt, aber als sie dann einen Stromagregator anwarfen und damit + zwei riesigen 500 Watt Halogenstrahlern zum Strand hinunter liefen, dachte ich: ich bin im falschen Film. So sieht also Nachtangeln in Australien aus. Ok, aber wenn Luxus dann finde ich kann man auch einen kleinen LCD- TV+DVD Player mitnehmen und natürlich einen Kühlschrank für das Bier.&lt;br /&gt;
Next piont. The Grampians&lt;br /&gt;
Die Grampians bestehen aus ganz vielen Bergen, in denen man sehr gut wandern und gut klettern kann. In unserem Reiseführer stand, dass sie dass Juwel von Victoria sind. Ich verbinde mit den Grampians Hitze, Hitze und weites, weites offenes Land. Sehr beeindruckend. Wir sind auf einige Berge gelaufen und alles was man vom top of the hill sieht ist open space. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-9-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-9-_small.jpg&quot; alt=&quot;Grampians-9-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Aprupt-6-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Aprupt-6-_small.jpg&quot; alt=&quot;Grampians-Mt-Aprupt-6-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es war einfach atemberaubend, man guckt und sieht einfach nur trockene, gelbe Felder, grüne Wälder, vereinzelt einen blauen See und ansonsten einfach nur den Horizont. Sehr faszinierend war auch die Hitze. Wir haben einen Walk zum Mt. Zero bei bestimmt 40° im Schatten unternommen. Der Weg war eigentlich auch nicht schwer, aber wenn einem 40° das Hirn weich kochen kann auch eine leichte Wanderung etwas anstrengend werden. Ich habe mir unterwegs überlegt, wie ich euch den Zustand am besten beschreibe und mir ist nur ein Vergleich eingefallen. Um etwa das Feeling zu bekommen stellt ihr ein Laufband in eine 40-50° warme warm up Sauna, stellt auf dem Laufband den Bergmodus ein, macht noch einen schönen Eukalyptusaufguss und los gehts. Wenn ihr nach 1,5-2,5h wieder aus der Sauna kommt wisst ihr ungefähr wie das hier so ist, nur mit dem kleinen Unterschied, dass ihr Duschen geht und wir nicht. Wirklich super Kreislauftrainig und schon einmal eine kleine Kostprobe was uns nächste Woche auf der Fahrt zum Uluru (Ayers Rock) erwartet. Am Sonntagabend sind wir noch zum Mt. Arapiles gefahren, dem Klettermekka in Victoria. Hier habe ich dann gleich meine neuen, etwas zu engen Kletterschuhe ausprobiert, bin etwas bouldern gegangen und habe den Aussies beim Rockclimbing zugeschaut. Ich finde es ist ein wirklich schönes Klettergebiet. &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Arapiles-11-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Arapiles-11-_small.jpg&quot; alt=&quot;Grampians-Mt-Arapiles-11-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Arapiles-3-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; class=&quot;right&quot; align=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Grampians-Mt-Arapiles-3-_small.jpg&quot; alt=&quot;Grampians-Mt-Arapiles-3-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt lange, kurze, leichte, schwere Routen und man kann Wand-, Kamin- oder Risskletterei betreiben je nach dem welche Vorlieben man hat. So weit ich es sehen konnte, musste man alle Routen selber absichern, da es keine geklebten oder gebohrten Haken, geschweige denn oben eine Umlenke zum Abseilen. Das ist also noch richtiges puristisches Klettern, was sicher ganz spannend sein kann. Sehr schön ist auch, dass sich der Campground direkt am Fusse des Berges befindet und man eigentlich nur Kletterer trifft.&lt;br /&gt;
Am Dienstag haben wir planmäßig Adelaide erreicht, wo wir durch Zufall bei einem Freund von der Mitbewohnerin von Anne-Katrin aus Melbourne übernachten können, bei dem die Eltern gerade in Queensland unterwegs sind. Na mitgeschnitten? &lt;br /&gt;
Also am Montagabend hat Anne eine SMS von Breidy (Mitbewohnerin von Anne-Katrin) bekommen, dass wir sie in Adelaide treffen können und ob wir bei einem Freund (Maike) von Ihr übernachten möchten, der gerade ein leeres Haus zu hüten hat. Dieses Angebot haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Der Freund ist ein ganz lustiger Zeitgenosse, er ist in unserem Alter und studiert Fotografie in Perth. Was sehr günstig ist, da wir Perth ungefähr Mitte Februar besuchen wollten.&lt;br /&gt;
Nach einigen organisatorischen Angelegenheiten, unser Auto braucht nämlich vorne auch noch neu Bremsbelege und Anne musste mal einen Arzt aufsuchen, da sie seit Melbourne einen schmerzenden li. Fuß hat, der einfach nicht besser werden möchte, sind wir mit Maike, deren Cousine und ihrem Freund zu einem Kricketspiel gegangen. Da ich in meinem letzten Bericht das Thema Kricket schon einmal erwähnt habe, möchte ich nun mal versuchen euch ein wenig den Sinn oder auch Unsinn dieses Spiels zu erörtern. &lt;br /&gt;
Also es gibt zwei Mannschaften a 11 Spieler. Team Gelb stellt zwei Spieler in der Mitte des Spielfeldes auf die sich gegenüber stehen. Hinter jedem Spieler stehen drei, hüfthohe Stangen auf denen sich je ein Ball befindet. Dieses Tor muss der gelbe Spieler verteidigen, fällt ein Ball hinunter ist der Spieler raus und ein neuer kommt aufs Spielfeld. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cricket-1-bear-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;39&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cricket-1-bear-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cricket-1-bear-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cricket-2-bear-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;58&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cricket-2-bear-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cricket-2-bear-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Das rote Team hat sich mit seinen elf Spieler um die zwei gelben Spieler aufgestellt. Soweit zur Aufstellung nun zum Spiel. Der Werfer aus dem roten Team wirft einen Ball auf den gelben Spieler, dieser schlägt den Ball möglichst so weg, dass die anderen Spieler des roten Teams ihn nicht so leicht in die Finger bekommen, denn in der Zeit in der der Ball unterwegs ist, versuchen die beiden gelben Spieler so oft wie möglich die Seiten zu tauschen. Dieses nennt man Run. Aufgabe des gelben Teams ist es, so viele Runs wie möglich in einem Spiel zu bekommen und dafür zu sorgen, dass das Tor nicht umgeworfen wird. Das rote Team versucht die gelben Spieler vom Spielfeld zu kicken, in dem es durch einen gezielten Wurf einen oder alle Bälle von dem Tor hinter dem gelben Spieler hinunter wirft. In der Zeit in der die Spieler unterwegs sind, ist das Tor unbewacht und damit eine gute Möglichkeit der roten Mannschaft das Tor zu treffen. &lt;br /&gt;
Ein gelber Spieler ist auch raus, wenn sein geschlagener Ball direkt aus der Luft gefangen wird. Nun könnte man sich ja denken, dass das mit dem rauskicken der Spieler keinen Sinn macht, aber wenn alle elf Spieler innerhalb von 20 Over raus sind, ist das Spiel vorbei und Team rot hat gewonnen. Damit wären wir auch schon bei der Spielzeit. Bei unserem Spiel dauerte eine Halbzeit 20 Over. In einem Over wirft ein roter Werfer 6-mal auf den gelben Spieler, wenn das Over vorbei ist, wirft ein anderer roter Werfer, diesmal aber von der anderen Seite auf den zweiten gelben Spieler. Nach 20 Over ist einen Halbzeit um und der ganze Spieß dreht einmal um und das Spiel geht von vorne los. Wie gesagt entweder es hat die Mannschaft gewonnen, die alle gegnerischen Spieler innerhalb der 20 Over vom Spielfeld verbannt hat oder die Mannschaft, die am Ende die meisten Runs hat. In unserem Spiel ist der erste Fall eingetreten. So ich hoffe ich konnte euch einen groben Überblick über die Spielregeln geben. Kricket sagt man ja nach, dass es ein ziemlich langweiliges Spiel ist gääääääääähn und dieses Vorurteil kann ich leider auch nicht widerlegen. Unsere 1. Halbzeit war noch recht spannend, aber die 2. war doch recht uninteressant und hat sich etwas in die Länge gezogen. Für mich wurde es zum Schluss noch einmal spannend als eigentlich klar war, dass die Gelben gewinnen werden und es nur noch darum ging ob sie es auch schaffen alle roten Spieler ins out zu bekommen. Sie haben es geschafft und was dann geschah war echt so witzig, dass ich es anfangs kaum glauben wollte. In der Sekunde als die Bälle von den Stangen purzelten sprangen die Leute auf und sind nach Hause gegangen. Es ist richtig, das Spiel war dann aus, aber in dt. bleibt man doch noch einige Minuten und feiert die siegreiche Mannschaft. Nicht so in AU, hier springt man auf als wenn man verfolgt wird. Den passionierten Kricketfan erkennt man an folgenden Dingen: Fernglas, Kreuzworträtsel für den Fall das es mal etwas länger dauert und evt. eine Kühlbox mit Essen u. Trinken. Unser Spiel ist ja bloß ein kurzes Game gewesen und dauerte nur 2h, es gibt aber auch Spiele die Tage dauern können und diese beinhalten dann auch eine Teatime. Mhmmm ist halt ein englisches Spiel. Und bekanntlich sind die Engländer teilw. sehr eigen. Egal, die Australier auf jeden Fall lieben dieses komische Spiel, wie wir deutschen das Fußball. Mich ausgenommen!&lt;br /&gt;
Hinterher waren wir noch in einem ziemlich coolen indischen Cafe, habe Chaitea getrunken und uns über australische und deutsche Silvestergewohnheiten ausgelassen. Sehr lustig.&lt;br /&gt;
Am Mittwoch (11.01.2006) hat uns Maike Adelaide gezeigt und abends haben wir am Strand Fish and Chips gegessen. Zu Adelaide gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Es ist eine schöne kleine Stadt mit vielen hübsche alten Häusern und unheimlich vielen Kirchen. Etwas außerhalb von Adelaide gibt es ein Lookout von dem man aus einem guten Überblick über die Stadt hat. &lt;br /&gt;
Morgen werde wir uns auf den Weg nach Alice Springs machen um das Outback etwas zu inspizieren.</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anioz06.twoday.net/topics/Reiseberichte&quot;&gt;Reiseberichte&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-01-12T04:52:11Z</dc:date>
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    <title>21.12.-29.12.2005</title>
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    <description>In der Woche vor Weihnachten haben wir, um etwas unsere Konten auszugleichen, auf einer Obstfarm bei Melbourne gearbeitet. Unsere Aufgabe bestand darin Kirschen zu pflücken, was einerseits ziemlich lecker andererseits aber kein so easy going job ist. Das Problem beim Cherry picken ist, dass man nach Boxen gepflückter Kirschen bezahlt wird und je schneller man ist, je mehr Geld verdient man. Grundsätzlich ist es ein faires System, aber für uns Travelers etwas deprimierend, wenn man am Ende des Tages unsere Bilanz mit dem unserer asiatischen Kollegen vergleicht. Ich hatte in der Regel 10-11 13kg Boxen Kirschen und die Asiaten gut das doppelte bis dreifache. Der Preis pro Box variierte zwischen 11 und 15 AU$ und war abhängig vom Zustand der Kirschen. Wenn es z. Bsp. in einer Abteilung nicht so viele Kirschen gab oder viele vergammelt waren, man viel suchen und selektieren mussten, ist man langsamer gewesen, hat weniger Boxen geschafft und hat deshalb pro Box mehr Geld bekommen.  Umgedreht war es bei Bäumen die sehr gut getragen haben und sich daher auch schnell abpflücken ließen. Da war man ja schnell, hat mehr Boxen geschafft und hat daher weniger Geld bekommen. Zum Vergleich: die ersten zwei Tage hatten wir eine schlechte Reihe und haben pro Tag 15 Kisten zusammen gepflückt, die nächsten Tage waren die Reihen um einiges besser und jeder hatte nach neun Stunden 11-13 Kiesten Kirschen gepflückt. &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-1-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-1-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cherrie-Melbourne-1-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-2-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-2-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cherrie-Melbourne-2-&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Unser Waschraum &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-13-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-13-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cherrie-Melbourne-13-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-7-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-7-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cherrie-Melbourne-7-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-8-.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;75&quot; height=&quot;100&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/Cherrie-Melbourne-8-_small.jpg&quot; alt=&quot;Cherrie-Melbourne-8-&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Das genialste bei dieser Arbeit war aber unserer Arbeitgeber, der super Entspannt und unendlich lieb war. Am ersten Arbeitstag haben wir gefragt, wann denn anfangen sollen zu Arbeiten? Darauf meinte er nur: Hey ihr könnt anfangen und aufhören wann ihr wollt, ihr wisst doch wie viel ihr verdienen wollt. Auch als er unsere vollen Boxen abholte, hat er sicher immer Zeit genommen um sich mit uns zu unterhalten und Tipps zu geben. Am lustigsten fand ich aber, dass er sich regelmäßig dafür bedankt hat, dass wir seine Kirschen ernten bzw. hat er sich entschuldigt, wenn die Bäume sehr schlecht getragen haben und wir dadurch weniger verdient haben. Sehr sympathischer Chef, zumal er auch begeisterter Kletterer ist. Am Freitag wurden wir zur hiesigen Firmen Christmas Party eingeladen, die wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Auf der Party haben wir dann auch mal einige andere Mitarbeiter der Firma samt Kindern kennen gelernt.&lt;br /&gt;
Ich muss schon sagen, es ist ziemlich crazy Abends auf einer Weihnachtsparty bei 25°C mit einem kalten Bier in der Hand den Kids beim Basketball spielen zuzugucken. Mir ist nach allem gewesen, nur nicht nach Weihnachten. Im laufe des Abends haben wir die Bekanntschaft mit einem zwei Meter hoch gewachsenen, lässig wirkenden Mann mit Dreads auf dem Kopf und Piercings im Gesicht gemacht. Dieser Mann (wir haben leider keinen Namen) stellt sich mit seinem T-Shirt vor, welches er aus Prenzlauer Berg hatte und auf dem irgendetwas mit Biermilebla draufstand, ich kann mich aber nicht genau erinnern. Als ich das las, habe ich mich richtig gefreut, als er mir dann aber noch das T-Shirt von seiner Freundin zeigte, ist meine Freude in wahre Begeisterung umgeschlagen. Für Insider: Auf dem Shirt stand:&lt;br /&gt;
Aloha- Berlin und in der Mitte war ein Retrofahrrad abgebildet. Na Steffi machts klick?&lt;br /&gt;
Für Outsider: Aloha- Berlin ist ein Fahrradgeschäft im Prezlauer Berg, die Beachbikes und Retrobikes verkaufen. Cooler Laden, wenn ich ein begeisterter Fahrradfahrer wäre. Der Clou an der Geschichte ist, dass sich dieser Bikeshop in meiner lieblings Ecke vom Prenzl Berg genau neben meiner Stammkneipe befindet. Oh Gott ich stelle gerade fest, dass ich eine Stammkneipe habe. &lt;br /&gt;
Naja diese Leute waren auf jeden Fall sehr faszinierend, da sie viel in der Welt und Australien rum gereist sind, viele Dinge gesehen und gemacht haben. Er z. Bsp. arbeitet für eine größere Eventfirma bei der er die Showbühnen auf und ab baut. Nebenbei kann er tauchen, hat einen Flugschein und was weiß ich noch alles. Sie ist Lehrerin und ist ihm zu den Festivals und Konzerten hinterher geflogen wo er gerade gearbeitet hatte und gemeinsam sind sie dann von dort aus rumgereist. Momentan leben sie bei Melbourne und haben ein Fahrradverleihgeschäft + Cafe eröffnet. Ziemlich irre. &lt;br /&gt;
Das faszinierende an diesem Land ist, dass man nicht unbedingt eine Ausbildung braucht um arbeit zu bekommen. Viele Leute die wie getroffen haben, hatten keine und haben trotzdem gearbeitet. Man stellt sich halt einfach vor, sagt was man kann und gut ist. Je mehr Fähigkeiten man hat desto bessere Arbeit bekommt man natürlich. Kein schlechtes System, nicht ganz so steif wie in dt., wo man für die meisten Jobs eine Ausbildung benötigt. Obwohl es sich ja langsam etwas auflockert und man teilw. als Quereinsteigen die Branche wechseln kann. Natürlich gibt es auch hier Arbeiten wofür man eine abgeschlossene Ausbildung braucht.&lt;br /&gt;
Eine andere lustige Unterhaltung hatte ich mit einem ziemlich kräftig gebauten Typen, der von oben bis unten Tättooviert war. Als er mich auf meine Piercings ansprach und ich ihm erzählt habe, dass die alle von einer Kollegin gestochen worden sind, hat er sich kaum mehr einbekommen. Komischer Mensch, von oben bis unten tättooviert, aber sich wundern, wenn man Piercings selber macht. &lt;br /&gt;
Ich muss sagen sehr lustige Weihnachtsfeier.&lt;br /&gt;
Am Samstagmittag haben wir uns von einer Freundin von Anne abholen lassen.&lt;br /&gt;
Diese Freundin heißt Anne-Katrin, ist mit Anne in dieselbe Klasse gegangen und ist vor einem Jahr nach Melbourne zu ihrem Freund gezogen. Sehr günstig, da wir auch bei ihr wohnen können. &lt;br /&gt;
So, der aufmerksame Leser wird sich sicher wundern warum wir nicht mit unserem eigenen Auto nach Melbourne zurück gefahren sind? Dieses mussten wir leider bis Mittwoch  wegen gerissener Bremsleitung in die Werkstatt geben. Wie es dazu kam?&lt;br /&gt;
Also, am Freitagvormittag sollten wir zu einem anderen Areal auf der Obstfarm fahren wo wir weitere Kirschen ernten sollten. Da wir uns auf der Farm noch nicht so gut auskannten, haben wir dummerweise einen Weg genommen der am Ende einen tiefen Absatz hatte und für uns damit unpassierbar war. Um wieder zurück zukommen wollte ich zwischen zwei Apfelbaumreihen einen Berg zum Hauptweg hochfahren. Grundsätzlich ist das auch erlaubt, aber eigentlich sollte man dafür ein entsprechendes Auto haben. Mit entsprechend meine ich ausreichend Profil auf den Reifen und genügend Motorleistung. Wir hatten beides nicht, was ich recht schnell gemerkt habe. Kurz vor der Bergkuppe kam unser Auto für einen Moment zum stehen, die Räder drehten durch und dann ging es auch schon wieder Bergab. Alles kein Problem dachte ich, ich habe ja eine Bremse und rückwärts einen Berg runterfahren kann auch ganz lustig sein. Wenn da nicht auf einmal dieses komisches pfiffff gewesen wäre und plötzlich der Druck von der Bremse weg war. Mhmmm das ist ja jetzt ungünstig, so mal am Ende der tiefe Absatz auf uns wartete. Also habe ich die Handbremse gezogen und das kleine Übel, den Apfelbaum gewählt. Ich muss sagen, es sah ziemlich lustig aus, wie ich unser blaues Auto in der grünen Apfelbaumreihe eingeparkt habe. Uns ist zum glück nichts passiert, das Auto hat auch keinen Schaden genommen (bis auf die gerissene Bremsleitung) nur der Apfelbaum hat etwas gelitten.&lt;br /&gt;
Steve (unser Chef) sah das mit dem Baum nicht so eng, sondern hat sich mehr Sorgen um unser Auto gemacht. Er hat gleich in der örtlichen Werkstatt angerufen und bescheit gesagt, dass wir am Nachmittag vorbeikommen werden. Gegen Mittag hat uns ein Traktor aus der Apfelbaumreihe gezogen und wir sind dann sehr vorsichtig und mit Handbremse in die Werkstatt gefahren. Die hatte leider keine guten Nachrichten für uns, da sie das benötigte Ersatzteil erst am Mittwoch nach Weihnachten bekommen. Frohes Fest. Nun wussten wir aber wofür wir die Woche über gearbeitet haben. &lt;br /&gt;
Heiligabend haben wir in Melbourne mit Anne-Katrin und ihrem Freund + Vater verbracht.&lt;br /&gt;
Zuerst habe ich ganz traditionell Thailändisch gekocht und anschließend sind wir gemeinsam in den Botanical Garden gefahren wo wir auf einer Leinwand eine Open Air Weihnachtsgala gesehen haben. Das Beste war die Atmosphäre, die Akteure auf der Leinwand waren eher grenzwertig bis schlecht. Auch hier gibt es so etwas wie Teletabbis und Australien sucht den Superstar und wenn diese Künstler dt. Weihnachtslieder auf Englisch singen, klingt das nicht unbedingt gut. Der Supergau für meine Hörnerven war aber ein kleines Kind, welches Stille Nacht, Heilige Nacht auf eng. gequäkt hat. Da fragt man sich doch, wo hier jetzt die stille Nacht ist?  Im letzten Drittel der Gala wurden die Akteure aber um einige besser, was sehr Entspannend für mein gepeinigtes Gehör war. &lt;br /&gt;
Die Australier feiern Weihnachten etwas anders als wir. Der 24. ist für sie nicht ganz so wichtig, es gibt zwar auch Weihnachtsmessen in den Kirchen aber eigentlich ist es fast ein ganz normaler Tag. Richtig Weihnachten mit Familie, großem Essen und Geschenke feiern sie am 25. . Der 2. Weihnachtsfeiertag nennt sich hier Boxingday (warum auch immer) und ist wirklich sehr irre.&lt;br /&gt;
1.	haben am B-Day alle Geschäfte in der City offen und locken mit tollen nachweihnachtlichen Angeboten. &lt;br /&gt;
2.	beginnt an diesem Tag ein fünf Tage anhaltendes Cricketspiel. Wer es noch nicht wusste Cricket ist hier so etwas wie Fußball bei uns, ein Volksport. Den genauen Sinn dieses Spiels kann ich euch leider noch nicht sagen, ich weiß nur, dass es ein unheimlich Langweiliger Sport ist, was aber auch damit zusammenhängen könnte, dass ich mich nicht dafür interessiere. Die Australier lieben es auf jeden Fall. Wenn ich mehr über diesen Sport herausgefunden habe, werde ich es euch wissen lassen.&lt;br /&gt;
Etwas sehr interessantes hat sich die australische Regierung einfallen lassen. Und zwar da der 24. dieses Jahr ein Freitag war, wurde mal eben der Dienstag auch noch zum Feiertag erklärt.  &lt;br /&gt;
Sehr Arbeitnehmerfreundlich.&lt;br /&gt;
Ich muss sagen, dass war ein ziemlich ungewöhnliches Weihnachtsfest. Wenn ich wieder in dt. bin, muss ich erst einmal wieder mein Bild von Weihnachten zurechtrücken. Ich kann mich einfach nicht an den Gedanken gewöhnen, dass ich an Weihnachten kaltes Wasser statt heißen Glühwein trinke. Oder anders, ich habe mich bei 30°C mit Sonnencreme eingecremt und dabei einen Pappweihnachtsmann zwischen blühenden Rosen angeguckt. Ich meine da stimmt doch irgendwas nicht.  &lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1606bear.jpg&quot;&gt;&lt;img width=&quot;100&quot; height=&quot;75&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anioz06/images/PICT1606bear_small.jpg&quot; alt=&quot;PICT1606bear&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Mittwoch haben wir unser Auto mit neuer Bremsleitung und neuen Reifen aus der Werkstatt abgeholt. Vorher sind wir noch bei den Leuten vorbei gefahren, die wir auf der X-Mas Party kennen gelernt hatten und haben uns ihren Fahrradladen angeguckt. &lt;br /&gt;
Der Besuch hat sich richtig gelohnt, da wir viele wertvolle Tipps für unseren Trip nach Alice Springs bekommen haben. Am Donnerstag und Freitag hat Anne sich den Morington Peninsula angeschaut und ich habe mich mit meiner Schwester getroffen  bzw. habe Anne-Katrin und ihrem Freund etwas beim Arbeiten an ihrem Haus geholfen.&lt;br /&gt;
New Year Eve werden wir in der City mit meiner Schwester verbringen und am 2.oder3. January werden wir uns auf den Weg nach Adelaide machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz ein, zwei Sätze zum hiesigen Wetter.&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass bei euch im deutschen Lande richtiges Schneechaos mit Schneesturm u.s.w. herrscht. Wir haben hier Temperaturen zwischen 30 und 40°C und wenn hier mal ein Wind weht, ist dieser auch richtig heiß. Sehr beeindruckend. Aber ich muss sagen, da es eine trockene Hitze ist, ist sie direkt erträglich und man kann sich relativ gut an die Temperaturen gewöhnen. Gestern Abend gegen 8:00 p.m. z. Bsp. waren mir die 28°C Lufttemperatur fast zu kalt um in den Pool zu springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Belehrung: :)&lt;br /&gt;
Immerschön warm anziehen und den Schal, Mütze und Handschuhe nicht vergessen.&lt;br /&gt;
Vorsichtig einen Fuß vor den anderen setzen. &lt;br /&gt;
Wenn Knaller zu Sylvester, dann bitte nur die guten, teuren mit TÜV-Siegel und immer ordentlich die Packungsbeilage beachten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HAPPY NEW YEAR, GUTEN RUTSCH INS NEUE JAHR&lt;br /&gt;
Wünsche ich allen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S Wenn ihr auf das neue Jahr anstoßt werde ich wahrscheinlich gerade das erstemal meine Augen wieder öffnen.</description>
    <dc:creator>vollton38</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 vollton38</dc:rights>
    <dc:date>2005-12-31T05:21:12Z</dc:date>
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